05.08.2013 12:23 Uhr - Stelioplast Cup Wittlich - Angela Bern/Elfen

Trotz Final-Niederlage gegen Leipzig: Leverkusen macht Lust auf mehr

Valentyna Salamakha wurde als beste Torhüterin des Turniers geehrt. Valentyna Salamakha wurde als beste Torhüterin des Turniers geehrt.
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Diese Elfen machen Lust auf mehr: Beim Stelioplast-Cup in Wittlich erreichte das Team von Heike Ahlgrimm das Finale und stellte wie nebenbei die beste Torhüterin und die beste Spielerin des Turniers: Valentyna Salamakha, die mit ihrer letzten Parade im Siebenmeterwerfen des Halbfinales gegen Kopenhagen Handbold den Weg ins Endspiel ebnete wurde genauso ausgezeichnet wie Kim Naidzinavicius, die ihr großes Potenzial zur Freude der Zuschauer mehr als einmal aufblitzen ließ.

Am Ende war es dann eine Frage der (fehlenden) Kraft, das Finale gegen den deutschen Vizemeister HC Leipzig ging mit 14:21 verloren. "Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden, wir haben uns super verkauft und können sehr stolz auf uns sein", bilanzierte Cheftrainerin Heike Ahlgrimm. "Wir haben bis zum Saisonstart noch einiges zu tun, aber wir haben ja auch unser Trainingslager noch vor uns." In dieser Woche sind die Elfen vier Tage lang in der Sportschule Hennef zusammen, dann stehen unter anderem die Arbeit mit dem Ball und der Feinschliff im Vordergrund.

In Wittlich erreichten die Elfen nach einem 27:27 gegen den dänischen Vertreter Skive FH und einer laut Heike Ahlgrimm vermeidbaren 21:22-Niederlage gegen Leipzig das Halbfinale, in dem der dänische Spitzenklub Kopenhagen Handbold der Gegner war. Nach der regulären Spielzeit stand es 18:18, die Entscheidung musste im Siebenmeterwerfen fallen. Insgesamt 13-mal landete der Ball hüben wie drüben im Netz, dann parierte Elfen-Torhüterin Valentyna Salamakha den entscheidenden Strafwurf - Finale!

Im Endspiel ging es wieder gegen den HC Leipzig um die neue Spielführerin Karolina Kudlacz. Dieses Mal hatten die Elfen aus dem vollen Trainingsaufbau heraus kräftemäßig jedoch nichts mehr entgegenzusetzen. Erfreulich war neben dem starken Auftritt von Rückkehrerin Anne Jochin die Vorstellung der jungen Garde mit Anna Seidel, Johanna Heldmann, Jenny Jörgens und Pia Adams, die unter anderem in der zweiten Halbzeit des Finales ihr Können einmal mehr unter Beweis stellen durften. Anna Seidel wirbelte entschlossen am Kreis, und Linkshänderin Jojo Heldmann setzte sich im rechten Rückraum als Vollstreckerin mit Torinstinkt in Szene.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat geht die Reise der Elfen bereits am Dienstag weiter. Bis Freitag fließt im Trainingslager Hennef der Schweiß, ehe Heike Ahlgrimm ihren Spielerinnen noch einmal ein freies Wochenende gönnt. Danach geht es dann Schlag auf Schlag. Am 15. August steht ein Freundschaftsspiel bei Mainz 05 auf dem Programm, anschließend geht es direkt weiter zum Turnier nach Schmelz (16.-18. August). Dem Freundschaftsspiel gegen den Bundesliga-Aufsteiger Bensheim-Auerbach am 22. August in Langenselbold folgt vom 23. bis 25. August das traditionsreiche Turnier in Bad Urach. In der Bundesliga wird es am 1. September um 16 Uhr in der Smidt-Arena mit dem Spiel gegen den VfL Oldenburg ernst.