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27.04.2013 10:27 Uhr - 1. Bundesliga - dpa, PM THC, red

Thüringer HC hat Meisterschaftsfinale im Visier

Der THC will Laura Steinbach und die Elfen aus Leverkusen erneut ausbremsenDer THC will Laura Steinbach und die Elfen aus Leverkusen erneut ausbremsen
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Das Traumfinale ist in greifbarer Nähe. Sowohl Titelverteidiger Thüringer HC als auch Dauerrivale HC Leipzig haben den Einzug in die Playoff-Endspiele um die deutsche Handball-Meisterschaft fest im Visier. Für den THC scheint bei der Mission Titelverteidigung alles nach Plan zu laufen. Ins Halbfinalrückspiel am Sonntag gegen Bayer Leverkusen gehen die Spielerinnen von Coach Herbert Müller mit einem Vier-Tore-Vorsprung. Das Hinspiel am Mittwoch gewannen die Thüringerinnen mit 27:23.

Doch diesen Vorsprung nur zu verwalten, ist für Müller keine Option. Er setzt stattdessen auf Professionalität vor dem entscheidenden Spiel. "Wir setzen den Fokus vom 120 Minuten- auf ein neues 60-Minuten-Spiel und beginnen im Kopf bei 0:0. Vor unseren treuen Fans in der Salza-Halle wollen wir mit einem Sieg ins Finale einziehen und werden dabei auf jede Kleinigkeit achten - sei es in der Regeneration oder auch in der Ernährung. Nur so können wir uns bestens vorbereiten", sagte Müller. Er führte den THC bereits in den vergangenen beiden Jahren zum Meistertitel.

So wurde schon nach der Rückkehr aus Leverkusen um 3 Uhr in der Nacht die Vorbereitung geplant: Am folgenden Vormittag traf sich das Team zu einem regenerativen Lauftraining - der Trainer eingeschlossen. Herbert Müller wies mit Nachdruck darauf hin, dass Bayer zwei gute Gründe hat, sich für den "Strohhalm" des Finaleinzugs zu motivieren. Zum einen gelang den Rheinländerinnen zum Jahresbeginn in der Salza-Halle ein spektakulärer Auswärtssieg, andererseits zeigte man in Oldenburg eine enorme Auswärtsstärke und führte beim Sieg im Viertelfinalrückspiel schon mit neun Treffern. Genügend Argumente für den THC, ganz besonders auf der Hut zu sein.

Von Vorwürfen, die wieder zurückgekehrte schlechte Strafwurfeffektivität betreffend, wollte der Coach "nichts wissen." Sondern: "Es gibt Dinge, die kann man sich nicht erklären - wir haben in dieser Saison so viele Strafwürfe geübt, wie nie zuvor", meinte Müller. Auch was die Analyse der gegnerischen Torhüterinnen angeht, überlasse man nichts dem Zufall. Für Sonja Frey, die am Montag ihren 20. Geburtstag feierte hatte er nur lobende Worte. Sie hätte bisher eine tolle Saison für den Thüringer HC gespielt und auf der Linksaußenposition sehr gut an die Leistung von Idalina Borges Mesquita anknüpfen können.



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