21.04.2013 21:18 Uhr - DHB-Pokal - rom, HBF

Stimmen zum Pokalsieg des THC

Für Herbert Müller war das Endspiel eine "Handballdemonstration". Nach dem klaren Derbysieg über den HC Leipzig hat der Thüringer HC den ersten Titel dieser Saison geholt. Doch die Thüringerinnen denken schon an den nächsten Schritt, bereits am Mittwoch steht das Halbfinale gegen Leverkusen auf dem Programm. Auch Leipzig muss die erste Niederlage unter dem neuen Trainer Thomas Ørneborg schnell aus den Köpfen bekommen, schließlich kann man gegen Buxtehude ins Endspiel einziehen.

Herbert Müller (Trainer Thüringer HC): Die Deutlichkeit hat mich schon sehr überrascht, denn ich finde, es war eine Handballdemonstration. Wir waren einfach präsent von der ersten Sekunde an. Wir haben gesehen, wie der HCL gestern ins Spiel gekommen ist und gleich 9:2 geführt hat, das wollten wir verhindern. Wir waren heiß auf diesen Titel. Obwohl wir fünf Spiele in zehn Tage hatten wussten wir, dass wir laufen können und auch müssen, denn das ist unser Spiel.

Thomas Ørneborg (Trainer Leipzig): Ich denke nicht, dass es ein paar wenige Fehler waren, die das Spiel entschieden haben. Wir kamen nicht ins Spiel und mental haben wir den falschen Tag erwischt um das Spiel zu gewinnen. Gestern war es ein besserer Tag und wir müssen hier an der Balance arbeiten.

Katja Schülke (Leipzig): Wenn man auf das gesamte Spiel schaut, hat keine Spielerin von uns auch nur annähernd ihr Niveau gefunden und getroffen. Wir wollten wesentlich aggressiver ins Spiel starten, das ist uns nicht gelungen. Das nehme ich auch mit auf meine Kappe, als Kapitän muss ich da auch mehr halten und meine Mädels anheizen. Von daher war es auch für mich ein ganz eindeutiges Ding und auch in der Höhe verdient.

Kerstin Wohlbold (THC): Das Gefühl war genial, wir waren froh, dass wir dieses Jahr wieder im Final4 waren, wir hatten es ja letztes Jahr verpasst. Ich freue mich tierisch für meine Mädels, ich denke aber auch schon an Mittwoch.