21.04.2013 07:02 Uhr - DHB-Pokal - fcb, HBF

Stimmen zum ersten Halbfinale

"Gigantisch" nannte Göppingens Kapitänin Karin Weigelt die Kulisse von 2.500 Zuschauern. "Die Kulisse war genial, auch die Thüringer Fans waren Wahnsinn", so die Schweizerin. Die Frisch Auf Frauen wurden getragen von der Unterstützung des Großteiles des Publikums, doch am Ende musste sich das "Heimteam" dem Titelfavoriten, der mit zahlreichen Schlachtenbummlern eine "Rote Wand" in der EWS-Arena aufzog, geschlagen geben.

Aleksandar Knezevic (Trainer Göppingen): „Ich bin teilweise zufrieden. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit zu schlecht gespielt und mussten zudem immer wieder in Unterzahl zurecht kommen. Da haben wir ja keine Chance gehabt. Wir sind in Unterzahl nicht klargekommen, da kann man nichts machen. Das war meiner Meinung nach zu viel. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gekämpft, da haben wir etwas gezeigt.

Herbert Müller (Trainer THC): Ich finde, wir sind eigentlich sehr gut ins Spiel hineingekommen - 4:1, 7:4 – das hätte uns eigentlich ein bisschen Sicherheit geben können. Hat es aber nicht. Wir haben in der ersten Halbzeit so viele Würfe über den Innenblock bekommen, besonders Maike Daniels mit ihren Knickwürfen und Beate Scheffknecht mit unglaublichen Sprungwürfen. Die hat unglaublich getroffen in der ersten Halbzeit. Das wollten wir in der zweiten Halbzeit besser lösen. Da sind wir über die bessere Deckung in unser schnelles Spiel gekommen und haben die zweite Halbzeit relativ deutlich für uns entschieden.

Karin Weigelt (Frisch Auf Göppingen): Das war gigantisch, das Publikum hat uns super unterstützt. Das ist für eine Spielerin ein ganz besonderes Lob, wenn man so gepusht wird. Wir haben versucht alles rauszuholen. Klar sind wir jetzt erst einmal enttäuscht, aber ich glaube, in einer halben Stunde geht der Blick schon wieder nach vorne und dann müssen wir uns auf das Spiel um Platz 3 konzentrieren. Es ist ein Riesenziel sich für den Pokal der Pokalsieger zu qualifizieren und wir wollen wieder alles geben.

Nadja Nadgornaja (Thüringer HC): In der ersten Halbzeit haben wir gar nicht so gut gearbeitet im Innenblock, aber in der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, was wir können. Im Endeffekt wird es von der Hitzigkeit keine Rolle spielen, dass das Finale nun ein Derby ist. Wir hatten zwar das frühere Halbfinale, mussten aber mehr für das Halbfinale arbeiten. Das hebt sich also auf. Ich denke, dass es keine Kraftfrage wird. Beide Teams haben so viele Spielerinnen, die es aus der Nationalmannschaft gewohnt sind zwei Tage hintereinander zu spielen.