21.04.2013 07:30 Uhr - DHB-Pokal - chs, HBF

Stimmen zum zweiten Halbfinale

"2, 9 und 13 - sind das die Schlüsselzahlen", fragte HBF-Pressesprecher Christian Ciemalla zur Eröffnung der Pressekonferenz nach dem zweiten Halbfinale. Denn mit dem Ergebnis von 2:9 nach 13 Minuten schien früh eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Leipzig schien die Partie lange zu kontrollieren, dann zeigte jedoch Buxtehude, dass man mit ihnen immer rechnen muss. Ein Fingerzeig für das nächste Halbfinale in der kommenden Mannschaft. Dann treffen beide Teams im Kampf um die Deutsche Meisterschaft aufeinander.

Dirk Leun (Trainer Buxtehude): Das 2:9 (13.) war das Ergebnis dessen, was zu Anfang passiert ist. Wir sind nicht ins Spiel gekommen, da haben wir in der Abwehr nicht gut gearbeitet. Es hatte den Anschein, als ob wir gar nicht da waren. Ich muss aber der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie nie aufgegeben hat, aber der Sieg von Leipzig ist natürlich verdient. Wir müssen das nun analysieren, denn wir haben noch zwei Spiele gegen den HCL vor uns.

Isabell Klein (Buxtehude): Wir haben oft bewiesen, dass wir uns immer wieder zurückkämpfen können. 19, 26 und 60 sind daher meine Zahlen des Tages. Auch wenn wir zehn Minten vor Ende mit 19:26 zurückliegen, hören wir nicht auf. Wir wussten über den HCL einiges, haben es aber dann taktisch nicht umgesetzt.

Katja Schülke (Leipzig): Wir sind sehr gut gestartet, haben diszipliniert und konzentriert gespielt. Die ersten 20 Minuten waren heute der Schlüssel. Wir haben dann zwischenzeitlich etwas den Faden verloren, aber dann auch wieder gut in die zweite Halbzeit gekommen. In den letzten Minuten haben wir das Ergebnis dann praktisch runtergespielt.

Thomas Ørneborg (Trainer Leipzig): Unser Problem ist, dass wir in der Schlussphase mal mit 0:6 verlieren. Das ist nicht in Ordnung und von daher war der Sieg auch am Ende etwas glücklich. Für mich ist es super, dass wir nun gegen Erfurt spielen. Wenn wir die erste und zweite Welle des THC stoppen können, dann können wir gewinnen.