28.02.2013 15:05 Uhr - Primo Tours Dameligaen Dänemark - chs

Neues Handballprojekt in Kopenhagen nimmt Arbeit auf

Martin AlbertsenMartin Albertsen
Quelle: kbhbold.dk
Das Projekt einen starken Hauptstadtklub zu installieren, beschäftigt immer wieder den dänischen Handball. War es zunächst der FC Kopenhagen bei Männern und Frauen, so folgte im Männerhandball zunächst AG Kopenhagen und nun KIF Kolding Kopenhagen. Bei den Frauen dümpelte zuletzt Frederiksberg IF im Niemandsland der Tabelle herum und der Traditionsverein wird nun auch Steigbügelhalter für das neue Projekt Kopenhagen Haandbold und verleiht seine Lizenz.

Das ehrgeizige Projekt um den ehemaligen HCL-Trainer Martin Albertsen will dänische Talente und Profis "entwickeln, anziehen und festhalten", heißt es in einer Presseerklärung, in der auch die ersten sechs Spielerinnen vorgestellt werden. Neben vier Rückraumspielerinnen von FIF stehen auch schon die ersten beiden Neuzugänge fest. Aus Viborg, wo Albertsen zuletzt unter Vertrag stand, werden Torhüterin Søs Søby und Rückraumspielerin Pernille Holst Larsen sich dem Team anschließen.

"Es ist gut für den Handball, dass auch in Kopenhagen ein großer Klub sein wird und sich nicht alles in Jütland abspielt", erklärt Søs Søby auf der Facebookseite ihrer Beraterfirma Peopleinsport: "Aus persönlicher Sicht ist es wichtig, dass ich mehr Verantwortung bekomme, so dass ich mich besser weiterentwickeln kann und regelmäßig im Nationalteam bin. Ich bin mir recht sicher, dass mir Kopenhagen Haandbold auf diesem Weg helfen kann."

In der ersten Saison will man die Meisterschafts-Playoffs erreichen. Dafür muss in der dänischen Guldbaggeren-Liga mindestens der sechste Platz geschafft werden. In den darauf folgenden Jahren will man sich dann unter die besten vier Mannschaften vorstoßen und sich in den weiteren Jahren in der Spitze etablieren.

"Ich bin froh, dass wir nun das Projekt bekannt geben konnten", erklärt der neue Trainer Martin Albertsen: "Ich fieber meiner Aufgabe mit einem ambitionierten und spielfreudigen Team Enthusiasmus und Interesse für den Damenhandball in Kopenhagen zu entfachen entgegen." "Dass man auf junge dänische Talente setzt, hat mich sehr gereizt", erklärt auch Søby: "Ich sehe viele zukünftige Nationalspielerinnen in diesem Team."