12.02.2013 14:36 Uhr - 1. Bundesliga - PM DJK/MJC Trier

Berufliches Fundament: Judith Derbach und die Miezen kooperieren mit HWK

Judith Derbach und Megane Vallet spielen sich auch beruflich die Bälle zuJudith Derbach und Megane Vallet spielen sich auch beruflich die Bälle zu
Quelle: Lindemans
Judith Derbach hat sich ihren neuen Arbeitsplatz bereits eingerichtet. Zu Jahresbeginn hat die 25-Jährige gerade ihre neue Stelle bei der Handwerkskammer Trier angetreten. Die gebürtige Triererin wird damit parallel zum Bundesligahandball künftig rund 30 Stunden pro Woche arbeiten. Neben Verwaltungsaufgaben ist sie dabei auch mit Kursen zur betrieblichen Gesundheitsförderung der Beratungs- und Qualifizierungsgesellschaft des Handwerks (BQH) der HWK betraut.

"Die Trierer Miezen setzen den im Sommer konsequent eingeschlagenen Weg weiter fort und fördern aktiv die Vereinbarkeit von Spitzensport und Beruf. Ziel ist es dabei, den Bundesligahandball weiter bezahlbar zu halten und den Spielerinnen darüber hinaus ein berufliches Fundament für die Zeit nach dem Sport zu schaffen", so der Bundesligist in seiner Pressemeldung.

Zu den Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung gehörenden Fitnesskurse mit den Trierer Miezen erfreuen sich großen Zuspruchs, weiß der HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter: "Die Angebote werden in der Region sehr gut angenommen und auch die örtlichen Krankenkassen kooperieren intensiv mit uns." Geleitet werden die Einheiten des Kursangebotes jeweils von Profisportlerinnen aus dem Miezenkader, die mit ihrer langjährigen Kompetenz wirkungsvolle Übungen bieten und durchweg unterhaltsame Trainingseinheiten garantieren können.

Doch das Angebot der HWK reicht noch weiter: Mit Gesundheitstagen, Entspannungseinheiten, Ernährungsvorträgen bis hin zu konkreter Beratung und Konzepterstellung bietet die Handwerkskammer Betrieben in der Region die Möglichkeit, einerseits die Gesundheit der eigenen Belegschaft aktiv zu unterstützen und zudem Anreize im harten Wettbwerb um Fachkräfte zu setzen.

Miezenspielerin Mégane Vallet ist schon länger als Gesundheitsmanagerin bei der HWK beschäftigt und kümmert sich dabei um alle Fragen rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement. Und das mit Erfolg: "Die Auftragslage ist derzeit gut und so werden wir auch zukünftig gerne weitere Stellen in diesem Bereich schaffen", betont der BQH-Geschäftsführer Christian Neuenfeldt.

Für die Trierer Miezen sind solche Arbeitsplätze ein wichtiger Standortfaktor im Werben um talentierte Neuzugänge, weiß auch Miezen-Vorstandsmitglied Jürgen Brech: "Wir haben an dieser Stelle mit der HWK, aber auch mit der Sparkasse Trier oder den Stadtwerken und weiteren Betrieben starke Partner. Alles in allem ist das die Zukunft für den Bundesligastandort Trier und ein überaus interessantes Umfeld für neue Spielerinnen", so Brech.