13.01.2013 12:11 Uhr - 2. Bundesliga - Christopher Menge, Cellesche Zeitung am Sonntag, und PM TSG Ober-Eschbach

SVG Celle gewinnt auch ohne Kahle: 26:23 in Ober-Eschbach

Interimstrainerin Jolanda RobbenInterimstrainerin Jolanda Robben
Quelle: SVG Celle
Der SVG Celle hat das Auswärtsspiel in der 2.Handball-Bundesliga mit 26:23 (11:8) bei der TSG Ober-Eschbach gewonnen. Mit Interimstrainerin Jolanda Robben, die den neuen Trainer Thomas Kahle, der als Nachfolger für Martin Kahle fungiert, auf der Bank vertrat, erkämpften sich die Cellerinnen den verdienten Auswärtssieg und behaupteten die Tabellenführung. Zufrieden zeigte sich auch der Gegner aus Ober-Eschbach, der trotz der Niederlage viel positives sah.

Interimstrainerin Jolanda Robben riss die Arme nach oben, umarmte erst Fitnesstrainer Frank Stresing und dann Manager Joachim H. Niederlüke. Der Jubel war groß bei den Frauen des Handball-Zweitligisten SVG Celle nach dem verdienten 26:23 (11:8)-Auswärtssieg bei der TSG Ober-Eschbach. "Über den Kampf und die gute Abwehr sind wir ins Spiel gekommen. Mein Dank gilt der Mannschaft", sagte Robben.

Den Cellerinnen war in der Anfangsphase die Nervosität nach dem Rücktritt von Trainer Martin Kahle am vergangenen Montag anzumerken. Dazu kam mit drei Aluminiumtreffern, einen verschossenen Siebenmeter und einigen zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen etwas Pech dazu. Erst nach 18 Minuten gelang Renee Verschuren, die mit neun Treffern erneut beste Werferin der Cellerinnen war, die erste Führung zum 6:5.

Bis zur Halbzeit baute der SVG die Führung auf 11:8 aus. Nach der Pause war die Nervosität endgültig weg. Kontinuierlich erhöhten die Gäste die Führung auf fünf Tore. Erst in der hektischen Schlussphase verkürzten die Gastgeberinnen, bei denen die ehemalige Cellerin Katrin Thiele im Tor zum Einsatz kam. Aber auch sie konnte am verdienten SVG-Sieg nichts ändern, dennoch herrschte auch bei der TSG Ober-Eschbach hinsichtlich der gezeigten Leistung nach dem Ende Zufriedenheit. Freude und Erleichterung unterdessen beim Spitzenreiter. "Eine geschlossene Mannschaftsleistung", lobte Anna-Katharina Loest. Und ein ganz wichtiger Sieg nach der schwierigen Woche.