12.01.2013 22:29 Uhr - 1. Bundesliga - chs

Metzingen am Ende klarer Sieger

Edina Rott konnte über zwei Punkte jubelnEdina Rott konnte über zwei Punkte jubeln
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Am Ende war es eine klare Angelegenheit für die TuS Metzingen, doch Schlusslicht Bad Wildungen konnte den Württembergerinnen zumindest eine Halbzeit lang Widerstand leisten. Personell geschwächt durch die Abgänge in den vergangenen Wochen war es einmal mehr Sabine Heusdens, doch auch die 12/8 Tore der Niederländerin konnten die 22:34-Niederlage nicht verhindern. Metzingen hatte in Linksaußen Ina Großmann (8) seine Toptorjägerin. Auch die Torhüterinnen Manuela Brütsch (Bad Wildungen), Sabine Stockhorst und Laura Glaser verdienten sich gute Kritiken.

Der Druck lag vor der Partie bei den Gastgeberinnen. Während die direkte Konkurrenz in den vergangenen Wochen bereits fleißig punkten konnte, hatten die TusSies in Trier noch einen sicher geglaubten Sieg in den letzten Minuten aus der Hand gegeben. Während Metzingen zudem unter der Woche spielfrei hatte, mussten die Vipers in letzter Sekunde noch eine Niederlage gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern hinnehmen.

Und es war vor allem zu Beginn noch ein Duell auf Augenhöhe und das lag in erster Linie an Sabine Heusdens, die nicht nur aus dem Feld, sondern auch von der Strafwurflinie sicher agierte und praktisch im Alleingang das 6:6 nach zwölf Minuten sicherstellte. Die österreichische Nationalspielerin Romana Grausenburger sollte wenig später per Gegenstoß ein letztes Mal die Nordhessinnen in Führung werfen, doch dann kamen die TusSies mit fünf Toren in Serie zum 11:7 (21.) ins Rollen.

Die Gäste blieben noch bis zum Seitenwechsel (15:12) in Schlagdistanz, doch spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit konnten sich die Gastgeberinnen - auch profitierend von Zeitstrafen gegen Busch und Heusdens - mit drei Toren zum 19:13 (35.) endgültig Luft verschaffen. Spätestens nach dem 22:15 (45.) waren jedoch die letzten Zweifel ausgeräumt. Die Vipers hatten auch angesichts der größeren Belastung unter der Woche nichts mehr zuzusetzen. zog immer weiter davon und gewann am Ende klar mit einem Dutzend Toren Vorsprung.