16.05.2006 13:48 Uhr - Länderspiele - Hermann Jack

SPR ICom Lublin gewinnt polnische Meisterschaft im Siebenmeterwerfen

Magdalena Chemicz parierte den entscheidenden SiebenmeterMagdalena Chemicz parierte den entscheidenden Siebenmeter
Quelle: Hermann Jack
In der entscheidenden fünften Partie stand es zwischen SPR ICom Lublin und Zaglebie Lubin 28:28 Unentschieden nach regulärer Spielzeit. Auch die Verlängerung brachte nicht die Entscheidung und so fiel diese nach insgesamt 320 Minuten im Siebenmeterwerfen. Während SPR alle fünf verwandeln konnte scheiterte Karlina Semeniuk an Magdalena Chemicz, die ihrem Team damit die Meisterschaft sicherte.

Der Ausgang der polnischen Meisterschaft war an Dramatik und Spannung in dieser Saison kaum zu überbieten. In fünf Spielen standen sich der Vorjahresmeister SPR ICom Lublin und Zaglebie Lubin gegenüber, denn nach vier Spielen hatte noch keine Mannschaft die erforderlichen drei Siege errungen. Im fünften Spiel des Finals stand es dann nach der regulären Spielzeit 28:28 und auch die folgende Verlängerung brachte keine Entscheidung.

Diese fiel dann im Siebenmeterwerfen, bei dem SPR ICom alle fünf Siebenmeter verwandeln konnte, während bei Zaglebie Karolina Semeniuk an der polnischen Nationaltorhüterin Magdalena Chemnicz scheiterte. SPR ICom hatte vor einigen Wochen bereits den polnischen Pokal gewonnen und schaffte so zum siebten Mal das Double, dies war der Mannschaft zuletzt vor vier Jahren in der Spielzeit 2001/02 gelungen.

Finalserie: Zaglebie Lubin - SPR ICom Lublin

03.05.2006 Zaglebie Lubin - SPR ICom Lublin 35:34 (17:14)
06.05.2006 SPR ICom Lublin - Zaglebie Lubin 27:24 (12:10)
07.05.2006 SPR ICom Lublin - Zaglebie Lubin 31:26 (16:13)
13.05.2006 Zaglebie Lubin - SPR ICom Lublin 27:20 (15:8)
14.05.2006 Zaglebie Lubin - SPR ICom Lublin 38:40 (15:13; 28:28; 31:31; 35:35)

Abschlußklassement der polnischen Meisterschaft:

1. SPR ICom Lublin
2. Zaglebie Lubin
3. AZS AWFiS Gdansk