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27.11.2012 12:48 Uhr - Europameisterschaft - chs

Rumänien will Lehren aus Debakel ziehen

Am Sonntag noch weit von der Bestform entfernt: Cristina NeaguAm Sonntag noch weit von der Bestform entfernt: Cristina Neagu
Quelle: Angela Grewe
Die 9:30-Niederlage gegen Deutschland wirkt beim rumänischen Nationalteam auch noch weiter nach. Trainer Gheorge Tadici räumte ein nach der Partie "nicht gut geschlafen" zu haben, stricht gegenüber prosport.ro heraus: "Ich habe vor den beiden Partien gesagt, dass mich nur das erste Ergebnis interessiert, wo ich unter Turnierbedingungen gespielt habe. Im zweiten wollte ich einige Spieler testen und die Situation abwiegen."

Und so dürften vor allem die am Sonntag nicht eingesetzten Paula Ungureanu (Tor), Aurelia Bradeanau (Rückraum, Samstags 9 Tore) und Iulia Curea (Linksaußen, 7) sowie die verletzt pausierende Ionela Stanca (Kreis) ihre Position innerhalb des Teams gestärkt haben. "Die Niederlage ist nicht mal ein Unfall, es war einfach nur ein Test", versucht Tadici, der nach dem Spiel nicht zur Pressekonferenz erschien, die Wogen des Debakels zu glätten und sagt: "Der Unterschied am Sonntag war unglaublich hoch, aber 24 Stunden war das Ergebnis noch ein anderes."

Die Moral sei nicht gestört, allerdings sei das Team nach Ansicht des Trainers wieder "auf dem Boden" gelandet. "Wir müssen aus dieser Niederlage lernen", fordert Tadici, der nun vor der Aufgabe aus seinem aktuellen Kader noch zwei Spielerinnen vor der EM zu streichen. "Bei manchen Spielerinnen sind die physischen Voraussetzungen so niedrig, das es beinahe inakzeptabel für eine Nationalmannschaft ist. Das haben die Tests am Wochenende gezeigt", so der Coach, der abschließend erklärt: "Wir müssen nun schauen, wer in der Lage ist sich zu steigern und dann entscheiden."

Auch wenn Cristina Neagu noch meilenweit von der Form früherer Tage entfernt, so scheinen die Rumänen nicht an der ehemaligen Welthandballerin, die gerade erst von einer Schulterverletzung zurückkommt, zu zweifeln. "Sie ist noch nicht so fit, wie sie vor ihrer Verletzung war. Wir hoffen, dass sie es schafft bis zur EM fit zu werden", hatte Co-Trainer Florentin Pera nach dem Spiel erklärt und meinte: "Wir brauchen sie." Das unterstreicht auch die Übernahme des Kapitänsamtes durch die Rückraumspielerin.

Rumänien:

Tor: Mihaela Smedescu, Paula Ungureanu, Talida Tolnai
Außen: Iulia Curea, Camelia Hotea, Adriana Nechita, Magdalena Paraschiv
Rückraum: Adriana Tacalie, Cristina Neagu, Aurelia Bradeanu, Adina Meirosu, Clara Vadineanu, Melinda Geiger, Patricia Vizitiu, Eliza Buceschi
Kreis: Crina Pintea, Oana Manea, Ionela Stanca



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