05.10.2012 13:22 Uhr - 1. Bundesliga - Harry Traubenkraut, Rheinzeitung

Vulkan-Ladies: Zweimal Erleichterung und ein weiterer Kreuzbandriss

Jewgenija KnorozJewgenija Knoroz
Quelle: Andreas Walz
Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern müssen vor der anstehenden englischen Woche mit den Spielen am Mittwoch beim rheinland-pfälzischen Lokalrivalen DJK MJC Trier (19.30 Uhr) und in Koblenz am Samstag, dem 13.10 um 19.30 Uhr) gegen die HSG Blomberg-Lippe einen weiteren personellen Rückschlag verkraften, wie Vulkan-Ladies-Trainerin Ildikó Barna berrichtet.

„Nach Lisa Schenk haben wir das zweite Kreuzbandopfer, denn Yevheniya Knoroz hat gegen Leverkusen ebenfalls einen Kreuzbandriss erlitten Ausgerechnet jetzt, wo sie im Training aufsteigende Form zeigte und es so aussah, als könnte sie uns im Rückraum doch noch richtig verstärken“.

In zwei anderen Personalfällen aber gibt es zumindest etwas Erleichterung im Lager des Bundesligaaufsteigers. „Marina Kils und Simone Salz können in den beiden so wichtigen Spielen nächste Woche wohl mitwirken. Bei Salz ergab eine Untersuchung, dass es sich bei der Knieverletzung „nur“ um einen Meniskusanriss handelt, mit dem sie unter Schmerzen spielen kann. „Wer Simone kennt, weiß, dass sie sich da durchbeißt und eine eventuell notwendige Arthroskopie verschieben wird“, so Barna.

Auch Marina Kils, wird auf die Zähne beißen und nach einem Sehnenanriss im Mittelfinger der Wurfhand mit einer Schiene spielen. Zudem soll in Trier auch erstmals Neuzugang Prudence Kinlend, (Doppelspielrecht für Koblenz/Weibern und den Drittligisten TuS Lintfort) auflaufen, da Lintfort am Mittwoch spielfrei hat.

„Allerdings warten wir noch auf ihren Spielerpass“, so Barna, die nun auf der Suche nach einem Ersatz für Knoroz ist. „Wir haben zumindest für die Zeit nach der Winterpause noch eine gute Rückraumspielerin in Aussicht. Aber ich hätte natürlich am liebsten jetzt eine Verstärkung. Aber egal, wer spielt: Wir wollen in Trier und zu Hause gegen Blomberg punkten.