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17.09.2012 15:48 Uhr - 1. Bundesliga - cie

HBF in Zahlen: Mehr Zuschauer als dänische Liga, Abbingh an der Spitze der Torschützinnen

Lois Abbingh - hier im Spiel gegen Weibern - steht an der Spitze der TorschützenlisteLois Abbingh - hier im Spiel gegen Weibern - steht an der Spitze der Torschützenliste
Quelle: Hermann Jack
Zwei Spieltage sind in der Frauenbundesliga absolviert und in der Tabelle ordnet sich das Feld langsam etwas. Auch in der Statistik zeichnen sich erste Trends ab. Beeindruckend dabei ist, dass der Zuschauerzuspruch trotz des Saisonstarts und des guten Wetters bereits in den ersten Partien recht hoch ist. Wie im Vorjahr scheint die Frauenbundesliga auf dem Weg die zuschauerstärkste Liga der Welt zu werden, im Schnitt liegt die HBF beispielsweise erneut vor der dänischen Frauen-Liga.

Deutlich über 10.000 Zuschauer verfolgten die ersten beiden Spieltage der Frauenbundesliga, die im Schnitt mit 891 Zuschauern allerdings noch deutlich hinter den Werten der Vorsaison liegt. In dieser waren - nach den zuschauerträchtigen Play-offs - über 1.000 Zuschauer im Schnitt gekommen, die dänische Liga kam hingegen nur auf 941. Und auch an den ersten Spieltagen der neuen Saison liegt die deutsche Liga vor dem Konkurrenten aus dem Norden, der jahrelang das Non-Plus-Ultra im Frauenhandball darstellte, dieses Jahr bislang aber nur durchschnittlich 800 Fans begrüßen durfte.

Grund dafür sind nicht nur die 2.369 Zuschauer, die der HC Leipzig in seiner Eröffnungspartie gegen Bayer Leverkusen begrüßen durfte. Mit dem Buxtehuder SV überschritt ein zweiter Verein die Tausender-Grenze deutlich, zudem wurde bei keiner Begegnung die Anzahl von 500 Fans unterschritten. beachtlich dabei waren beispielsweise die 825 Zuschauer, die die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern an der neuen Spielstätte in Koblenz begrüßen durften. Aber auch Leverkusen dürfte mit den 800 Zuschauern im Duell mit dem Thüringer HC zufrieden sein.

An der Spitze der Torschützenliste steht aktuell mit der Oldenburgerin Lois Abbingh eine Niederländerin, 20/7 Treffer stehen auf ihrem Konto. Auf den Fersen sind der Rückraumspielerin Franziska Mietzner (19/6) von FHC und Cristina Mihai (18/13) von den Bad Wildungen Vipers. Mihai verwandelte dabei 13 von 14 Strafwürfen, die Führende Abbingh ist bei 7 Siebenmetern sogar noch ohne Fehlwurf. Die meisten Treffer aus dem Spiel heraus weisen bisher zwei Buxtehuderinnen auf: Randy Bülau und Josephine Techert erzielten je 17 Tore.

Insgesamt fielen bislang 698 Tore in den zwölf Begegnungen, ein Schnitt von 58,17 - der beispielsweise deutlich über dem der Herrenbundesliga liegt. Die Treffer sind dabei ausgeglichen verteilt, 349:349 steht es in der Summierung von Heim- und Gasttreffern. Bei den Punkten hingegen gibt es ein Übergewicht für die Gästeteams, sechs Auswärtserfolgen stehen fünf Heimsiege und ein Unentschieden gegenüber. Strafwürfe wurden insgesamt bereits 141 verhängt, 11,75 pro Spiel. Verwandelt wurden davon 73,76 Prozent. Zeitstrafen gab es unterdessen bislang 70, das heißt 5,83 pro Partie.

Pl. Spieler Gesamt Feld 7m Tore/Spiel
1. Abbingh, Lois (OLD) 20 13 7/7 (100%) 10
2. Mietzner, Franziska (FHC) 19 13 6/8 (75%) 9.5
3. Mihai, Cristina-Ioana (WFB) 18 5 13/14 (93%) 9
4. Bülau, Randy (BSV) 17 17 - 8.5
5. Techert, Josephine (BSV) 17 17 - 8.5
6. Naidzinavicius, Kim (LEV) 15 10 5/6 (83%) 7.5
7. Kethorn, Wiebke (OLD) 13 13 - 6.5
8. Schmele, Carolin (TRI) 13 11 2/4 (50%) 6.5
9. Zapf, Marlene (LEV) 12 8 4/5 (80%) 6
10. Malestein, Angela (BLO) 11 11 - 5.5
11. Nadgornaja, Nadja (THC) 11 9 2/3 (67%) 5.5
12. Kudlacz, Karolina (HCL) 11 8 3/5 (60%) 5.5
13. Thorgeirsdottir, Hildur (BLO) 11 6 5/7 (71%) 5.5
14. Beier, Christine (FHC) 10 10 - 5
15. Müller, Franziska (BLO) 10 10 - 5



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