12.03.2012 17:02 Uhr - Champions League - chs

CL: Larvik komplettiert Halbfinale und trifft nun auf Podgorica

Cecilie LegangerCecilie Leganger
Quelle: Katja Boll
Wie bereits im Vorjahr lautet eine Halbfinalpaarung in der Champions League Larvik HK gegen Buducnost Podgorica. Die Norwegerinnen konnten sich durch einen 32:25-Heimerfolg über das bereits im Vorfeld als Gruppensieger feststehende Team von Györi ETO KC den zweiten Platz, weil der FC Midtjylland bei SD Itxako mit 21:24 unterlag. Die Ungarinnen treffen nun auf CS Oltchim Ramnicu Valcea, das in Montenegro mit 25:31 unterlag. Das Endspiel um den dritten Gruppenplatz entschied Krim Ljubljana mit 28:24 gegen Metz für sich.

Eine starke Amanda Kurtovic, im kommenden Jahr bei Viborg HK unter Vertrag, eine herausragende Cecilie Leganger zwischen den Pfosten und eine herausragende Defensive waren die Grundsteine für den erneuten Halbfinaleinzug von Titelverteidiger Larvik HK. Die Gäste aus Györ konnten nur eine Halbzeit lang Paroli bieten, dann riss Larvik die Kontrolle über die Partie an und setzte sich vom 13:11-Pausenstand auf klare sieben Tore (32:25) ab. Den rechten Rückraum bekamen die Ungarinnen nicht in den Griff, Sulland und Kurtovic erzielten gemeinsam 12 Tore. Györ konnte dem nur Torhüterin Katalin Palinger sowie die neunfache Torschützin Anita Görbicz entgegenstellen.

Eine Neuauflage des Vorjahresfinales war schon durch den Gruppensieg Györs ausgeschlossen. Doch der spanische Meister SD Itxako musste Schützenhilfe für Larvik leisten. Mit einem Sieg auf der iberischen Halbinsel wäre der FC Midtjylland in der Vorschlussrunde gewesen, doch das Team um Sabine Englert musste am Ende eine 21:24-(7:10)-Niederlage quittieren. Nur einmal, beim Stand von 1:2, lag Itxako zurück, riss dann aber dank einer stark spielenden Alexandrina Barbosa die Kontrolle über die Partie an sich und zog auf 8:4 davon. Der FCM war zwar um eine Aufholjagd bemüht, scheiterte aber letztlich zu oft an SDI-Torhüterin Silvia Navarro.

In der Parallelgruppe waren die Entscheidungen bereits gefallen. Zwischen Ljubljana und Metz ging es lediglich noch um den dritten Gruppenplatz, die Chancen auf das Halbfinale hatte man bereits in der Vorwoche eingebüßt. Vor heimischer Kulisse konnten die Sloweninnen dank einer überragenden Jelena Grubisic zwischen den Pfosten sich zur Halbzeit ein klares 14:9 erspielen. Metz konnte sich im zweiten Spielabschnitt mit großer Disziplin im Angriff bis auf zwei Tore heranarbeiten, doch in den letzten zehn Minuten zog Krim noch einmal das Tempo an und setzte sich letztlich verdient mit 28:24 durch.

In der Gruppenphase hatte man am letzten Spieltag auswärts gepatzt, die Hauptrunde hingegen schloss Buducnost Podgorica mit der makellosen Bilanz von sechs Siegen ohne Niederlage ab. Von Beginn an konnten sich die Montenegrinerinnen dank einer starken Clara Woltering zwischen den Pfosten einen 3:0-Traumstart erspielen. Über die Abwehr fanden jedoch die Gäste ins Spiel, eroberten dank ihrer zahlreichen Gegenstöße in der Mitte der ersten Halbzeit gar die Führung, doch angeführt von Katarina Bulatovic nahm Podgorica ein knappes 17:15 in die Kabinen. Im zweiten Spielabschnitt war es erneut Woltering, die dem rumänischen Meister Ramnicu Valcea den Zahn zog. Die Gäste kämpften sich nach zwischenzeitlich vier Toren Rückstand noch mal zum Anschlusstreffer (23:22) heran, mussten sich letztlich aber deutlich mit sechs Toren (31:25) geschlagen geben.