04.02.2012 20:57 Uhr - DHB-Pokal - PM Leverkusen

Dortmund kann gegen Leverkusen nur eine Viertelstunde mithalten

Gemeinsam 18 Tore: Denisa Glankovicova (li.) und Svenja SpriestersbachGemeinsam 18 Tore: Denisa Glankovicova (li.) und Svenja Spriestersbach
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Die Elfen können mit Freude der morgigen Auslosung des Viertelfinals im DHB-Pokal entgegenblicken. Denn die Bayer-Handballerinnen triumphierten am Ende klar bei Borussia Dortmund mit 36:26 (19:12). Nadine Krause (9/1), Elisabeth Garcia und Denisa Glankovicova (je 8) trafen am häufigsten für das Wolf-Team. Für den BVB erzielte Ex-Nationalspielerin Svenja Spriestersbach (10/4) die meisten Tore.

Die Elfen waren von Beginn an präsent und setzten die Forderung „wie ein Erstligist auftreten“ eindrucksvoll um. Mit 3:0 entschieden Bayer-Handballerinnen die ersten fünf Minuten für sich, ehe Dortmund durch Rückraumshooterin Svenja Spriestersbach ins Spiel fand. Dem BVB gelang zwar zwischenzeitlich der Ausgleich, zuletzt beim 8:8 (17.), in Rückstand sollte das Wolf-Team jedoch die kompletten 60 Minuten kein einziges Mal geraten.

Immer wieder konnte man noch einmal bei Bedarf einen Gang zulegen und bereits zur Pause waren mit der 19:12-Führung die Fronten geklärt, das stark aufspielende Duo Nadine Krause und Elli Garcia hatte mit je zwei Toren in Folge zum 18:11 erstmals einen Vorsprung von sieben Toren herausgeworfen .

Auch im zweiten Durchgang ließen die Elfen keinen Zweifel am Viertelfinaleinzug aufkommen. Bereits kurz nach dem Seitenwechsel war der Vorsprung beim 23:13 (33.) erstmals im zweistelligen Bereich. Fortan pendelte sich die Partie bei diesem Unterschied ein. Die Elfen führten zeitweise mehrfach mit elf Toren, Dortmund kam nicht näher als neun Tore heran. „Das war über weite Strecken eine ordentliche Leistung und die zehn Tore Vorsprung sind auch okay“, bilanzierte Renate Wolf.