30.01.2012 12:49 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vipers

Vipers verstärken sich ab Februar mit Esther Meyfarth

Esther MeyfarthEsther Meyfarth
Quelle: Jens Kaliske/HNA
Die Bad Wildunger Handballfreunde können sich auf ein bekanntes Gesicht freuen: Am 1. Februar kehrt Esther Meyfarth zum Erstligaaufsteiger zurück. Wie Geschäftsführer Dirk Ex am Montag bestätigte, wird die gebürtige Bad Wildungerin zunächst einen Vertrag bis Ende April erhalten. "Die Verpflichtung von Esther ist ein klares Zeichen, dass wir in Bad Wildungen in der Zukunft vermehrt auf Spielerinnen aus der Region setzen wollen", erklärte Ex.

Die ehemalige Jugend‐Nationalspielerin Meyfarth gehörte zu dem Team, das im Sommer 2011 den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Die 20‐Jährige wurde im Handballleistungszentrum groß, feierte mit der A‐Jugend 2010 unter anderem den dritten Rang bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Seit der Saison 2009/2010 gehörte Meyfarth zudem fest zum Kader des Vipers‐Damenteams. In der Aufstiegssaison brillierte die Studentin, die auf Außen sowie im Rückraum eingesetzt werden kann, in der Abwehr und war dort eine unverzichtbare Stammkraft.

Im Sommer 2011 verließ Meyfarth die HSG und nahm an der Sporthochschule in Köln ein Studium auf. Sportlich schloss sie sich dem Zweitligisten aus Dortmund an. Da Meyfarth nun ihr Studienfach wechseln will, entschloss sie sich, in ihre Heimat zurückzukehren. „Ich freue mich darauf sehr“, sagte der Neuzugang, der bereits beim Heimsieg über Frankfurt/Oder auf der Tribüne saß.

Dort soll sie zunächst drei Monate Zeit bekommen, um sich in der Bundesliga zu beweisen. Ex glaubt allerdings, dass ihr das auch gelingen und sie eine langfristige Zukunft bei den Vipers haben wird. „Sie steht für kompromisslose Abwehrarbeit und schnelles Spiel nach vorne. Damit wird sie eine Bereicherung für unsere Mannschaft sein. Zudem wird sie kaum Eingewöhnungsschwierigkeiten haben, da sie das Umfeld und ihre Mitspielerinnen zu einem Großteil kennt.“ Spielberechtigt ist sie ab dem 1. Februar - allerdings nur in der 1. Bundesliga, da sie für Dortmund schon im Pokal gespielt hat.

Die Planungen für die nächste Saison laufen bei den Vipers unterdessen auf Hochtouren. Zusammen mit dem Trainer und Sportlichen Leiter Markus Berchten will Ex in den kommenden Tagen die Marschroute festlegen. Anschließend werden die Gespräche mit den Spielerinnen starten.

Eines sei jedoch klar: Einen festen Bestandteil im neuen Kader werden die jungen Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs haben. So sucht Ex bereits für drei Spielerinnen aus dem Leistungszentrum nach Ausbildungsplätzen, um ihnen in Bad Wildungen nicht nur sportlich eine Perspektive bieten zu können. "Hier hoffen wir auch auf die Unterstützung der Firmen vor Ort“, so der Geschäftsführer. Der unterstreicht: „Unsere Zukunft kann nur sein, dass wir die Möglichkeiten unseres guten Leistungszentrums immer wieder nutzen, um mit diesen Spielerinnen das Bundesligateam zu verstärken.“