02.09.2011 11:06 Uhr - Champions League - Christian Stein

Ex-Bundesligaspielerinnen kämpfen um die Königinnenklasse

Champions League statt 3. Liga: Vanessa BeierChampions League statt 3. Liga: Vanessa Beier
Quelle: SV Allensbach
Am heutigen Freitag beginnt die erste Phase der Qualifikation zur Champions League. In den beiden Turnieren qualifizieren sich jeweils die beiden Mannschaften für die zweite Runde, für die der Buxtehuder SV bereits gesetzt ist. In den Kadern der beteiligten Mannschaften finden sich auch ehemalige Bundesligaspielerinnen wieder, mit Vanessa Beier beim Schweizer Meister LC Brühl sogar eine Deutsche.

Doch die Torhüterin, die im Bereich der HBF für Blomberg, Beyeröhde, Frankfurt/Oder und zuletzt dem SV Allensbach zwischen den Pfosten stand, ist nicht das einzige bekannte Gesicht aus dem deutschen Frauenhandball. Auch Annick Bosshart (früher Ketsch und Weibern) spielt beim eidgenössischen Spitzenklub. Gegner AC Ormi-Loux Patras bietet im Rückraum die Litauerin Jurate Zilinskaite (früher Mainzlar) auf und die Niederländerinnen von MizuWaAi Dalfsen setzen auf die Erfahrung von Spielmacherin Wendy Smits (früher Metzingen, Sulzbach/Leidersbach, Göppingen). In der Gruppe A ist lediglich der portugiesische Champion Gil Eanes Lagos ohne Bundesligaerfahrung.

Auch in der Gruppe B ist Bundesligaerfahrung vorhanden und das vornehmlich im Tor. Der tschechische Meister Veseli nad Moravou setzt auf die Dienste der 45-jährigen Lenka Cerna (früher Lützellinden, Metz) und die Slowakinnen von Iuventa Michalovce vertrauen zwischen den Pfosten Ingrid Kudrocova (Beyeröhde, Dortmund). Auf dem Feld hingegen war lediglich Aneta Peraica (Bietigheim) vom serbischen Meister Zajecar zuvor in Deutschland aktiv. Dafür weisen die Teams teilweise internationale Spitzenspielerinnen auf. Zajecar ist Topfavorit auf den Turniersieg, denn mit Jelena Eric (Randers) und Marta Mangue (Esbjerg) kamen gleich zwei Spielerinnen aus Dänemark, hinzu kommt Torhüterin Tereza Pislaru vom rumänischen Meister Oltchim Valcea. Üsküdar kann am Kreis auf die Mazedonierin Lence Ilkova zurückgreifen.