08.07.2011 17:42 Uhr - 1. Bundesliga - red

Bad Wildungen schließt Budgetlücke

Aufsteiger Bad Wildungen plagen wie im Vorjahr finanzielle Sorgen. Die Insolvenz des Sponsors Entrason sorgte gemäß eines Berichtes der Waldeckischen Landeszeitung für ein Loch von 50.000 Euro im Saisonetat. Eine Lücke, die von Mäzenin Katharina Merck nun geschlossen wird. "Frau Merck und ihren Söhnen müssen wir herzlich Danke sagen, dass sie uns so großzügig mit privaten Geldern unterstützt haben", erklärte Geschäftsführer Rüdiger Heß gegenüber der WLZ.

Für den restlichen noch nicht gedeckten Betrag im 550.000-Euro-Budget soll demnächst ein neuer Hauptsponsor präsentiert werden. Während die Lücke im Vereinsetat geschlossen werden konnte, sind einige Spielerinnen hingegen noch persönlich betroffen. Wie im Frauenhandball üblich, werden auch Arbeits- oder Ausbildungsstellen im Gesamtpaket vom Verein vermittelt. Rechtsaußen Annika Busch muss sich nun einen neuen Ausbildungsplatz als Bürokauffrau suchen, gleiches gilt für die Rumänin Cristina Mihai. Auch Linksaußen Miranda Robben sollte beim ehemaligen Sponsor eine Arbeitsstelle antreten, wird nun aber weiterhin ihren Job in einem Wildunger Hotel fortführen.