22.06.2011 10:30 Uhr - 2. Bundesliga Süd - PM SG BBM

Bietigheim verpflichtet weitere Junioren-Nationalspielerin

Julia BehnkeJulia Behnke
Quelle: Cornelia Mast
Die Verantwortlichen der Zweitliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim haben bereits die dritte Junioren-Nationalspielerin für die kommende Saison vorstellen können: Vom Aufsteiger TSG Ketsch aus der Kurpfalz wechselt die 18-jährige Kreisläuferin Julia Behnke zur SG BBM Bietigheim.

"Mit der Verpflichtung von Julia Behnke verfolgt die SG auch weiterhin den Kurs, auf junge und hochtalentierte Spielerinnen zu setzen", erklärt SG-Sportdirektor Gerit Winnen. Die 18-Jährige durchlief in den letzten Jahren die Jugendmannschaften der TSG Ketsch und erreichte mit der A-Jugend am vorletzten Wochenende die Deutsche Vize-Meisterschaft. Auch im Frauenbereich konnte sie im letzten Jahr bereits erste Akzente setzen und mit der TSG Ketsch den Aufstieg in die 2. Bundesliga erringen.

Im Offensivspiel ist Behnke, die in Bietigheim auf der Kreisposition eingeplant ist, auf verschiedenen Positionen einsetzbar. "Erst seit ich bei den Frauen spiele, bin ich am Kreis", beschreibt Behnke ihre Entwicklung. "In der Jugend war ich immer auf der linken Rückraumposition." SG-Trainer Christian Hungerecker kann die 18- Jährige also variabel im Angriffsspiel einsetzen.

Von seiner neuen Spielerin hat sich Hungerecker am vorletzten Wochenende bei der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft ein persönliches Bild machen können. "Julia war für mich eine der herausragenden Spielerinnen beim Final-Four"; stellte Hungerecker ihr ein gutes Zeugnis aus. "Sie hat den nötigen Drang zum Tor und steht in der Abwehr felsenfest." Kein Wunder, denn Behnke bringt immerhin 1,80 Meter Körpergröße auf das Parkett.

Julia Behnke ist nach Torhüterin Ann-Cathrin Giegerich und Aufbauspielerin Lisa Friedrich die dritte aktuelle Junioren-Nationalspielerin in Kader der SG BBM Bietigheim. Dennoch steht noch einiges an Arbeit vor dem neuen Management der SG BBM: Behnke ist erst die siebte Feldspielerin im Kader der Enztälerinnen. Trotzdem bricht bei der SG noch keine Panik aus: "Wir sind in aussichtsreichen Gesprächen", erklärt Sportdirektor Gerit Winnen. "Wir wollen auf jeden Fall noch die zweite Kreisposition und die vakanten Stellen im linken Rückraum und auf Linksaußen kurzfristig optimal besetzen."