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15.05.2011 14:44 Uhr - Pokal der Pokalsieger - chs

Budapest gewinnt Europapokal der Pokalsieger

Zita SzucsanszkiZita Szucsanszki
Quelle: Katja Boll
Ferencvaros Budapest hat den Europapokal der Pokalsieger gewonnen. Den Ungarinnen reichte im Rückspiel bei Mar Alicante ein 23:23-Unentschieden, um den Titel zu sichern. Das Hinspiel hatte Budapest mit 34:29 gewonnen. Ferencvaros wankte nur in der Mitte der ersten Halbzeit ein wenig, als man zwischenzeitlich mit zwei Toren in Rückstand lag. Nach einer Auszeit fanden die Gäste aber vor allem dank ihrer nun auch in der Offensive agierenden Abwehrspezialistin Zsuzsanna Tomori (7) ins Spiel und triumphierten letztlich verdient. Für Alicante traf erneut Isabel Ortuno (8/3) am häufigsten.

Im Vorfeld hatte Alicante alles versucht, um den ungarischen Schlachtenbummlern den Besuch der Partie so schwer wie möglich zu machen. Auf dem Feld sollte die schon aus dem Hinspiel bekannte kurze Deckung gegen Szandra Zacsik das Mittel der Wahl sein. Ferencvaros fand aber gut in die Partie. Szamoransky verwandelte im Nachwurf einen Kovacsicz-Abpraller zum 0:1, Pastrovics konnte wenig später einen Siebenmeter von Ortuno parieren und im Gegenzug dann Tomori erhöhen.

Budapest machte klar, dass man sich keineswegs darauf beschränken wollte das Polster von fünf Toren aus dem Hinspiel zu verteidigen. Alicante legte jedoch die Anfangsnervosität ab und fand nach rund fünf Minuten durch Rechtsaußen Lene Tobiasen ins Spiel. Es war nun wie schon über weite Strecken des ersten Vergleiches ein Duell auf Augenhöhe mit leichten spielerischen Vorteilen aufseiten der Magyarinnen, die mit Siegen über Viborg oder Metz den deutlich schwierigeren Weg ins Endspiel zu meistern hatten.

Dass die Hausherrinnen Mitte des ersten Durchgangs die Führung übernehmen konnten, hing auch mit Torhüterin Linda Pradel zusammen. Die Französin entschärfte gleich mehrere frei Bälle, Budapest schloss zudem einige Mal überhastet ab. Doch FTC-Trainer Gabor Elek brachte seine Schützlinge in einer Auszeit zurück in die Spur und mit einer knappen 11:10-Führung ging Budapest in die Pause.

Auch wenn nach dem Seitenwechsel neben Zacsik auch noch Szucsanszki aus dem Spiel genommen werden sollte, Ferencvaros verstand es sein Polster zu verteidigen. Vor allem die sonst nur defensiv eingesetzte Zsuzsanna Tomori konnte immer wieder mit Schlagwürfen aus der Distanz überzeugen. Alicante versuchte die Brechstange noch einmal heraus zu holen, leistete sich aber insgesamt zu viele Fehler, um noch einmal eine Wende herbei zu führen. Spätestens als Monika Kovacsicz mit einem Doppelpack vom rechten Flügel zum 15:19 (45.) getroffen hatte, war die Entscheidung über den Titel gefallen. Mit etwas Moral konnten die Ibererinnen zumindest noch die Niederlage verhindern und ein 23:23-Remis erringen.



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