12.05.2011 07:16 Uhr - 1. Bundesliga - PM FA Frauen

Scheffknecht wechselt nach Göppingen

Beate ScheffknechtBeate Scheffknecht
Quelle: FA Frauen
Der Kader der Frisch Auf Frauen für die nächste Saison nimmt weitere Konturen an. Mit Beate Scheffknecht gaben die Verantwortlichen der Göppingerinnen den nächsten Neuzugang bekannt.

Die Spatzen pfiffen es in den letzten Tagen bereits von den Dächern, nun folgte die offizielle Bestätigung von Geschäftsführer Ingo Hagen. Mit Beate Scheffknecht verpflichten die Grün-Weißen die nächste Nationalspielerin für ihre Reihen. Auf 40 Einsätze blickt die 21-jährige Österreicherin in der Auswahl ihres Heimatlandes zurück und machte dabei auch die Erfahrung bei Welt- und Europameisterschaften am Ball zu sein.

Die Bundesliga ist Beate Scheffknecht ebenfalls bestens bekannt. Nach einem Jahr in Nürnberg wechselte die Rückraumspielerin in der vergangenen Saison zum Aufsteiger nach Bietigheim. Dort kam sie wegen einer langwierigen Schulterverletzung aber erst in der Schlussphase der Saison zum Einsatz und absolvierte nur sechs Spiele. Dabei erzielte sie allerdings 26 Treffer, wobei besonders die 13 Tore gegen Bayer Leverkusen im zweiten Spiel nach dem Comeback bemerkenswert waren.

Aus den Zeiten bei Bietigheim resultierte auch der Kontakt nach Göppingen. "Über Hagen Gunzenhauser kam die Anfrage", erklärt Scheffknecht, die den Sportlichen Berater der Grün-Weißen noch als Trainer bei der SG BBM kannte. Sich selbst beschreibt sie als Kämpferin, die immer gewinnen möchte. "Ich gehe gerne da hin wo es weh tut", offenbart Beate Scheffknecht, die einen Zwei-Jahresvertrag unterzeichnet hat.

In Göppingen will sie guten Handball mit dem Team spielen und natürlich auch Spaß haben. Die Zielsetzung mit den Frisch Auf Frauen lässt sie dabei nach oben offen. "Das Beste was heraus zu holen ist", formuliert Scheffknecht ihre Vorstellungen zur nächsten Spielzeit. Neben dem Spielfeld macht die 1,78 m große Rechtshänderin eine Ausbildung zur Marketingkauffrau.

Geschäftsführer Ingo Hagen freut sich über die Verpflichtung: "Ich glaube, wir werden mit Beate eine Menge Spaß auf und neben dem Spielfeld haben", erklärt der Geschäftsführer. Gut möglich, denn die Österreicherin gilt als sehr fröhlicher Mensch, der weder den gegnerischen Abwehrreihen, noch einer guten Party aus dem Weg geht.