26.04.2011 12:35 Uhr - Länderspiele - PM THC

Auf ein Wort: Kerstin Wohlbold

Kerstin Wohlbold mit einem Durchbruch im Spiel gegen FrankreichKerstin Wohlbold mit einem Durchbruch im Spiel gegen Frankreich
Quelle: Michael Heuberger
Kerstin Wohlbold bestand ihre Feuerprobe in der Nationalmannschaft. Im Vier-Nationen-Turnier kam die Mannschaftskapitänin des Thüringer HC zu Einsätzen gegen Spanien, Frankreich und Norwegen. Das Team des neuen Bundestrainers Heine Jensen beendete das Turnier auf dem zweiten Platz. Der Pressedienst des Thüringer HC befragte Wohlbold nach ihrer Rückkehr.

Dein erster Einsatz in der Nationalmannschaft liegt hinter Dir. Drei Spiele und elf Tore sind eine gute Bilanz. Welche Eindrücke hast Du mitgenommen?

Kerstin Wohlbold:
Wir haben uns am Samstagabend alle getroffen und die letzte Europameisterschaft aufgearbeitet. Die Mädels, die dabei waren, haben damals besonders den Teamgeist vermisst. Wir haben vor allem am Formen der Mannschaft gearbeitet. Alle wollten richtig Gas geben und sich einbringen. Wir waren der Meinung, dass nur eine geschlossene Mannschaft Erfolg haben wird. Wir haben in der Woche hart gearbeitet und ich bin ziemlich müde. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht.

Hat sich bereits eine Stammmannschaft herausgebildet?

Kerstin Wohlbold:
Nein, es ist alles offen. Wir hatten nur eine Kreisspielerin, da Anja Althaus mit einer Schulterverletzung abreisen musste. Im Moment haben wir den 18-er Kader, der sich optional auf 20 Spielerinnen erweitern oder auf 16 reduzieren lässt.

Welche Erfahrungen hast Du für Dich aus der Woche mitnehmen können?

Kerstin Wohlbold:
Ich habe das erste mal mit der kompletten Nationalmannschaft trainiert. Es war schön, die anderen beteiligten Bundesligatrainer näher kennen zu lernen. Mit Heine Jensen haben wir einen guten Cheftrainer. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht mit den besten Spielerinnen Deutschlands gemeinsam zu trainieren. Dirk Leun und Dietmar Schmidt haben sich mehr im Hintergrund gehalten. Heine Jensen agierte als Cheftrainer und Renate Wolf als Co-Trainerin. Renate Wolf hat mit uns viel im Bereich der Erwärmung gearbeitet. Heine Jensen mehr im taktischen Bereich. Insgesamt wurde viel Augenmerk auf die Bildung der Mannschaft gelegt. Im Training lag der Schwerpunkt in einer soliden Abwehrarbeit und dem schnellen Spielaufbau.

Wie konntest Du dich selbst einbringen?

Kerstin Wohlbold:
Ich arbeite gern für das Team. Wir sollten immer unsere individuellen Stärken einbringen. Ich habe immer versucht meine Mitspielerinnen gut ins Spiel zu bringen. Da bin immer mit 100% dabei und ich lebe gern meine Emotionen aus. Und genau das forderten auch die Trainer von uns.