15.04.2011 09:41 Uhr - 1. Bundesliga - PM DJK/MJC Trier

Nach Schneider wechselt mit Pütz zweite "Mieze" in die Zweite Bundesliga

Antonia PützAntonia Pütz
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Bereits in der vergangenen Woche hatte die SG BBM Bietigheim die Verpflichtung von Katrin Schneider von Erstligist DJK/MJC Trier bekannt gegeben. Mit Antonia Pütz verlässt nun auch eine zweite "Mieze" den Verein in Richtung 2. Bundesliga. Pütz wird im kommenden Jahr für die TuS Weibern spielen. "Die Miezen-Verantwortlichen danken den beiden für Ihre Zeit in Trier", so der Club, der am letzten Spieltag den Klassenverbleib noch sichern konnte und gestern die Beseitung der Altlasten vermeldete.

Katrin Schneider war 2006 im Alter von nur 16 Jahren in das Trierer Handballinternat gekommen und ging in der dritten Liga für die zweite Mannschaft auf Torejagd. Zugleich erhielt sie früh erste Bundesligaeinsätze und wurde Stück für Stück an den Profihandball herangeführt. Auch in der vergangenen Saison musste Schneider immer wieder Verantwortung im Bundesligateam übernehmen. Der Wechsel nach Bietigheim hat für sie besonders berufliche Gründe; Schneider will an der dortigen Polizeischule eine Ausbildung beginnen.

Antonia Pütz ist schon seit der C-Jugend Teil der Trierer Miezen und galt schon früh als großes Handballtalent, dass es zu fördern galt. Entsprechend zügig schaffte Pütz den Sprung in den Zweite Mannschaft der Miezen und präsentierte sich dort stets kämpferisch und erfolgreich. Die nun 23-Jährige kämpfte jedoch immer wieder mit dem eigenen Körper; so auch in der letzten Saison, als Pütz auf der Spielmacherposition angreifen wollte, ein Bandscheibenvorfall und ein Meniskusriss sie über fast die gesamte Saison hinweg aber enorm zurückwarf.

Für die MJC-Verantworlichen steht der Dank für die Zeit in Trier bei beiden Spielerinnen im Vordergrund: "Sowohl Toni Pütz, wie auch Katrin Schneider haben uns eine ganze Zeit lang begleitet und sich während dieser bei uns zu dem entwickelt, was sie nun sind", erklärt MJC-Manager Martin Rommel und verweist damit auch auf den Erfolg des Internats und DHB-Stützpunktes Trier fügt: "Wir sind natürlich stolz über diese Entwicklung und denken, dass es für beide individuell genau der richtige Schritt ist. Wir wünschen Ihnen in Ihren neuen Vereinen in der Zweiten Liga viel Erfolg und von Herzen alles Gute für den weiteren Lebensweg."