02.03.2006 09:30 Uhr - 1. Bundesliga - Christian Ciemalla

Ketsch stellt personelle Weichen für nächste Saison

Auch Ilka Arndt hat ihren Vertrag in Ketsch verlängertAuch Ilka Arndt hat ihren Vertrag in Ketsch verlängert
Quelle: TSG Ketsch
Der überraschende Sieg gegen den Buxtehuder SV am vergangenen Wochenende hat die TSG Ketsch dem Klassenverbleib einen großen Schritt näher gebracht. Der Sieg hat auch deswegen die Personalplanungen ein gutes Stück vorangebracht, die Schwetzinger Zeitung berichtete, dass sowohl Franziska Garcia-Almendaris wie auch Ilka Arndt, Steffi Trunk, Natalie Augsburg und Brunni Merkel ihre Verträge verlängert haben.

"Franzi hat am Samstag verlängert", bestätigte TSG-Abteilungsleiterin Andrea Lemberger der Schwetzinger Zeitung unter der Woche. Die abwehrstarke Kreisläuferin ist eine der wichtigen Säulen der TSG Ketsch für die kommende Spielzeit. Bereits zuvor hatten die Feldspielerinnen Steffi Trunk, Natalie Augsburg und Brunni Merkel und Torhüterin Ilka Arndt ihre Verträge in Ketsch verlängert. Auf der Torhüterposition gibt es unterdessen wohl einen Abgang zu verzeichnen, denn Nicole Mahr wird dem Verein nicht mehr zur Verfügung.

Für sie wird die niederländische Junioren-Nationaltorhüterin Mandy Burrekers aus der eigenen A-Jugend in den Bundesligakader aufrücken. Aber nicht nur auf der Torhüterposition setzt Karin Euler auch in der nächsten Spielzeit auf die Jugend. Mit Friederike Gubernatis und Julia Löbich sollen zwei weitere Spielerinnen näher an die Bundesliga geführt werden und mt Marlene Zapf und Elisabeth Garcia-Almendaris werden zwei weitere Talente in den erweiterten Bundesligakader aufrücken.

Hinter der Rückkehr von Sandra Senk, die zu Saisonbeginn eine schwere Knieverletzung erlitten hatte, steht weiterhin ein großes Fragezeichen, wahrscheinlich bedeutet die Verletzung das handballerische Aus. Dafür könnte Stipanka Ivandic nach ihrem bis Juni andauernden Auslands-Studium in den USA in der kommenden Spielzeit wieder zum Kader gehören. Dafür nötig wäre aber ein passender Job und eine Aufenthaltsgenehmigung, um die sich der Verein bemüht.

Der Vertrag von Svenja Huber hat sich unterdessen automatisch um ein weiteres Jahr verlängert und auch Spielmacherin Astrid Wörner würde der Verein gerne halten. Die Chancen dafür stehen nach Einschätzung des Vereins allerdings nicht besonders. Der Verein führt daher parallel bereits auch erste Vorabgespräche mit bundesligaerfahrenen Spielerinnen, die, sollte in diesem Jahr der Klassenverbleib gelingen, helfen sollen, diesen auch in der nächsten Spielzeit zu erreichen.