09.03.2011 21:13 Uhr - DHB-Pokal - dpa/red

Leipzig nach 29:23 gegen Frankfurt im Halbfinale

Katja SchülkeKatja Schülke
Quelle: Stephan Weber
Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich mit einer starken Leistung für das Final Four im DHB-Pokal qualifiziert. Der deutsche Meister besiegte vor der heimischen Kulisse von 1.287 Zuschauern den Erzrivalen FHC Frankfurt/Oder mit 29:23 (15:8). Damit erreichte das Team von Trainer Heine Jensen nach zuletzt zwei Viertelfinal-Pleiten hintereinander wieder die Runde der besten Vier, die am 21. und 22. Mai in Göppingen ausgespielt wird.

Mit einer starken Leistung zwischen den Pfosten war es die ehemalige Frankfurterin Katja Schülke, die den Grundstein für dem Heimsieg legte. Ania Rösler und Louise Lyksborg waren mit je acht Toren die treffsichersten Leipzigerinnen. „Ich war sehr zufrieden mit der mentalen Präsenz meiner Spielerinnen. Sie sind da hingegangen, wo es weh tat“, sagte HCL-Trainer Heiner Jensen nach der Partie gegenüber der Leipziger Volkszeitung.

Die Gäste erzielten den ersten Treffer (1:0/2), aber Leipzig erwischte den besseren Start. Mit guten Kombinationen setzten sich die Gastgeberinnen schnell mit vier Toren ab (5:1/12.). „Es war wichtig, dass wir in einen guten Rhythmus gekommen sind, um uns dann die Vorteile zu schaffen“, erklärte Jensen. Frankfurt biss sich immer mehr an der starken Schülke die Zähne aus und reagierte mit einer Auszeit, doch der Leipziger Spielfluss und Schülke wurden dadurch nicht gestoppt (11:4/20.). Kurz vor der Pause bauten der HCL die Führung auf neun Treffer aus (15:6/28.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Frankfurterinnen mit mehr Schwung aus der Kabine (11:15/35.), doch der HCL kam wieder auf Kurs. Auf die Frankfurter Torschützin vom Dienst Franziska Mietzner hatte sich der HCL gut eingestellt, die Deckung attackierte die Rückraumspielerin bereits auf zehn Metern und gestattete ihr lediglich drei Feldtore, das letzte beim 10:15 (34.). Der Lohn der guten Abwehrleistung waren zahlreiche Kontemöglichkeiten, die Louise Lyksborg und Natalie Augsburg zu nutzen wussten.