06.03.2011 12:28 Uhr - Champions League - PM Österreichischer Handballbund (ÖHB)

Simona Spiridon: "Will endlich den Champions League Titel"

Simona SpiridonSimona Spiridon
Quelle: Heiner Lehmann/www.sportseye.de
Simona Spiridon, österreichische Nationalspielerin und Kreisläuferin beim ungarischen Champions-League-Teilnehmer Györi Audi ETO KC, hat einen Traum: Sie will Champions League Siegerin werden. Der Traum ist diesmal realistisch: Györ hat bislang in der Hauptrunde keinen einzigen Punkt abgegeben, darunter auch einen Auswärtssieg bei Larvik. Die stärkste Konkurrenz der letzten Jahre, Viborg HK, hat die Hauptrunde nicht geschafft und es fehlen Györ nur noch zwei Punkte zum Semifinale. Am Sonntag geht es für Györ und Spiridon um die weiße Weste und die endgültige Fixierung des Semifinales, obwohl das auch jetzt schon kaum noch zu nehmen ist.

Györ ist in der Champions League Gruppenerster, das Semifinale ist dem Team eigentlich nicht mehr zu nehmen, oder?

Spiridon: Theoretisch ist noch nicht alles entschieden, denn wir haben noch drei Spiele vor uns. Aus diesen drei Partien reichen uns zwei Punkte für das Semifinale. Aber natürlich wollen wir uns damit nicht zufrieden geben, wir wollen alle drei restlichen Spiele gewinnen!

Muss das Ziel diesmal lauten: Champions League Sieg, Viborg ist draußen, Györ ist Favorit?

Spiridon: Muss es nicht, aber es wäre sehr schön.

Wie hoch wäre ein Champions League Sieg für Dich einzuschätzen?

Spiridon: Für ist mich würde es sehr viel bedeuten. Das ist eigentlich das einzige, das ich noch von meiner Sportlerinnenkarriere erwarte: ich hoffe seit zehn Jahren darauf, Champions League Siegerin zu werden. Hoffentlich klappt es dieses Jahr.

Beim letzten Duell mit Leipzig warst Du beste Werferin von Györ: Was erwartest Du vom Rückspiel?

Spiridon: Das wird ein sehr schweres Spiel, denn die Deutschen darf man nie unterschätzen, das zeigen sie in jedem Spiel. Sie spielen einen klasse Handball, das wird schwer auswärts.

Wie geht es Deinem angeschlagenen Knie?

Spiridon: Beim letzten Champions League Spiel in Larvik bin ich auf mein Knie gefallen. Es war in der Folge ziemlich angeschwollen, aber ich denke, die Pause hat mir gut getan. Schauen wir, wie es am Sonntag wird.

Du hast zuletzt bei der WM-Qualifikation im österreichischen Nationalteam verletzungsbedingt pausieren müssen. Bist Du bei den Freundschaftsspielen im April wieder mit dabei?

Spiridon: Ich hoffe Ja!