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03.03.2011 14:10 Uhr - Primo Tours Dameligaen Dänemark - chs

Insolvenz bei Odense, Hoffnung auf Klassenerhalt für SønderjyskE?

Hochkaräter: Nationalspielerin Louise PedersenHochkaräter: Nationalspielerin Louise Pedersen
Quelle: Katja BollKatja Boll
Finanzprobleme haben viele Vereine in der dänischen Eliteliga. Bei einer Untersuchung der Wirtschaftlichkeit wurde vor allem Randers HK und dem Team Tvis Holstebro ein gutes Zeugnis ausgestellt, als große Sorgenkinder galten vor allem KIF Vejen, Oldenburgs Gegner im Europapokal, und Viborg HK. Doch am größten erscheinen derzeit die Sorgenfalten in Odense. Schon der Vorläuferverein GOG Svendborg musste Konkurs anmelden, nun musste auch der HC Insolvenz anmelden.

Hoffnungen auf den Klassenerhalt, bzw. die Teilnahme an der Relegationsrunde, bekommt so unvermittelt Schlusslicht SønderjyskE. »Man weiß nie, was passiert. Das Letzte, was ich aus Odense gehört habe, ist, dass die Spielerinnen die Saison zu Ende spielen wollen. Damit würden wir die Saison als Tabellenzwölfte beenden und absteigen, während man in der Aufstiegsrunde um einen weiteren Liga-Platz spielen würde«, sagt SønderjyskE-Sportchefin Olivera Kecman gegenüber dem Nordschleswiger. Odense steht derzeit ebenso auf der schwarzen Liste des Verbandes, wie das Team Esbjerg und darf - zumindest offiziell - keine Vertragsgespräche führen. Zudem mussten der SK Aarhus, der FC Midtjylland, Aalborg DH und KIF Vejen im Laufe der Saison im Laufe der Saison Gehaltskürzungen vornehmen.

Das Ligaschlusslicht kämpft mit bescheidenen Mitteln um seinen Platz im Oberhaus und ist von der sich nun abzeichnenden Pleite des Ligakonkurrenten gleich doppelt betroffen. Trainer Jan Laugesen verließ den Verein mit Ziel Odense und nahm mit Thea Keller Roesbjerg, Christina Aalling, Janni Gade und Sabrine Klinge Schmidt gleich vier Leistungsträgerinnen mit. »Das ist Wettbewerbsverzerrung. Wir kämpfen einen Kampf mit unfairen Bedingungen. Wir haben vor der laufenden Saison Spielerinnen an Odense verloren, weil sie dort mehr Geld verdienen können. Die Situation in Odense ist keine Überraschung, denn die hatten schon im Vorjahr große Probleme, und ich hoffe, dass es im dänischen Handball in solchen Fällen bald Konsequenzen gibt.«

Unterstützung erhalten die Schleswiger von der Spielervereinigung. »Wenn ein Verein in die Insolvenzverwaltung oder den Konkurs geht, dann ist dort jemand, der den Verein nicht verantwortungsvoll geführt hat. Wie kann man Spielerinnen ein festes Gehalt versprechen, wenn man noch nicht einmal die Hälfte des Geldes zusammen hat?«, fragt Michael Sahl Hansen, Präsident der Spielervereinigung gegenüber Jyllands Posten und ergänzt: »Dann hat man in der Erwartung auf Geldeingänge gehandelt. Das ist sehr unfair gegenüber den Spielerinnen und ein großes Unglück für den dänischen Handball.«



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