08.12.2010 21:43 Uhr - Europameisterschaft - Frank Härterich - handball-world.com

Norwegen hält sich schadlos und zieht in die Hauptrunde ein

Die Co-Gastgeberinnen dieser Handballeuropameisterschaft der Damen sorgten bereits im zweiten Spiel für den zweiten Sieg. Die überforderten Damen aus Slowenien hatten in keiner Phase den Hauch einer Chance und verloren klar mit 16:32. Bereits zur Halbzeit führten die Wikingerinnen mit 6:19. Beste Spielerin der Sloweninnen war die Torhüterin Sergeja Stefanisin und bei Norwegen ragte neben Torhüterin Kari Aalvik Grimsbø auch Kreisläuferin Heidi Løke heraus, die in keiner Phase des Spiels von den Sloweninnen zu halten war und mit sieben Toren beste Schützin des Spieles war. Für Sloweninen traf Ana Gros mit vier Treffern am häufigsten.

Nicht zu stoppen: Heidi LökeNicht zu stoppen: Heidi Löke
Quelle: Michael Heuberger
Norwegen startete sehr gut in sein zweites Spiel. Die Wikingerinnen standen gut in der Abwehr und im Angriff kamen sie immer wieder zu leichten Toren über die starke Kerisläuferin Heidi Løke. Nach fünfzehn gespielten Minuten schafften die Favoritinnen die erste Zehn-Tore-Führung. Heidi Løke wurde beim 4:14 von Karoline Dyhre Breivang mustergültig bedient und brachte den Ball an der slowenischen Torhüterin vorbei. Als dann Gro Hammerseng zum 5:17 traf, bahnte sich ein Debakel für die Mannschaft aus Slowenien an.

Doch Mari Molid hatte dann ein Einsehen und scheiterte mit ihrem Strafwurf an der guten slowenischen Torhüterin Sergeja Sergensin, die kurz danach auch einen Konter von Camilla Herrem parieren konnte. Heidi Løke stellte mit ihrem vierten Treffer den 6:19 Halbzeitstand her.

Als trotz der zahlreichen Paraden von Kari Aalvik Grimsbø, die das norwegische Tor hütete, innerhalb kurzer Zeit Nina Sericek und Ana Gros zum zwischenzeitlichen 11:21 trafen, keimte bei den Frauen aus dem Land des Triglav etwas Hoffnung zumindest auf ein besseres Ergebnis auf. Allerdings fanden die Norwegerinnen nun wieder zu ihrem Spiel und innerhalb kürzester Zeit warfen Linn-Kristin Riegelhuth, Kari-Mette Johansen, erneut Riegelhuth und Heidi Løke die Wikingerinnen erneut in sichere Bahnen und Norwegen konnte erstmals mit 14 Toren in Front gehen.

Den Sloweninnen fiel nun gegen die, von Tonje Larsen und Gro Hammerseng glänzend organisierte Abwehr der Gastgeberinnen nichts mehr ein. Kari-Mette Johansen brachte nach 54 gespielten Minuten den haushohen Favoriten sogar mit 14:30 in Führung und sorgte so erstmals in dieser Partie für eine Differenz von 16 Toren. Die starke Johansen sorgte kurz vor dem Ende, auf Zuspiel von Torhüterin Grimsbø, mit einem verwandelten Tempogegenstoß für den 16:32 Endstand. Die Co-Gastgeberinnen dieser Handballeuropameisterschaft der Damen sorgten im zweiten Spiel für den bereits zweiten Sieg. Die überforderten Frauen aus Slowenien hatten in keiner Phase den Hauch einer Chance und verloren klar mit 16:32. Bereits zur Halbzeit führten die Wikingerinnen mit 6:19. Beste Spielerin der Sloweninnen war die Torhüterin Sergeja Sergensin, bei Norwegen ragte neben Torhüterin Kari Aalvik Grimsbø auch Kreisläuferin Heidi Løke heraus, die in keiner Phase des Spiels von den Sloweninnen zu halten war.