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13.11.2010 16:26 Uhr - EHF-Pokal - Ole Rosenbohm - VfL Oldenburg

VfL Oldenburg nimmt Sieben-Tore-Vorsprung mit nach Rumänien

Sabrina Neuendorf: "Unser schnelles Spiel hat uns gerettet"<br><a href="http://galerie.redsport.de/index.php?option=com_joomgallery&func=viewcategory&catid=293&Itemid=53" target="_blank"><small>» Galerie zum Spiel (16)</small></a>Sabrina Neuendorf: "Unser schnelles Spiel hat uns gerettet"
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Quelle: Hermann Jack
Die Handball-Frauen des VfL Oldenburg stehen mit einem Bein in der vierten Runde des europäischen EHF-Pokals. Oldenburg siegte am Samstag daheim klar mit 37:30 (17:16) gegen den rumänischen Vertreter Jolidon Cluj-Napoca. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit machte das Team von Trainer Leszek Krowicki nach der Pause alles klar. Vor 350 Zuschauern in der EWE-Arena war Lydia Jakubisova mit acht Toren die beste Oldenburger Werferin. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag in Rumänien statt.

Die Oldenburgerinnen hatten in der Anfangsphase erhebliche Probleme, ins Spiel zu kommen. Nach der 3:2-Führung gelang dem VfL sieben Minuten kein Treffer mehr, lag nach dem 3:6 (9.) noch mit 5:10 (14.) hinten. Grund war vor allem, dass Oldenburg gegen die 6-0-Abwehr der Gäste nur äußerst wenig einfiel. Aus der äußersten Klemme befreite sich der VfL aber mit drei Gegenstößen zum 8:10 (18.). "Unser schnelles Spiel hat uns gerettet", sagte Oldenburgs Sabrina Neuendorf: "Später haben wir dann auch die Kreisläuferin besser im Griff gehabt."

Cluj wurde im zu Beginn ziemlich durchschlagskräftigen Aufbauspiel mit vielen erfolgreichen Kreisanspielen und Würfen aus der zweiten Reihe nachlässiger, die Oldenburger Deckung stand kompakter. Ein Konter Angie Geschkes brachte den VfL in der 23. Minute mit 13:12 in Front, erst die dritte Oldenburger Führung nach dem 1:0 (1.) und 3:2. Fünf Sekunden vor der Pause gelang Neuendorf mit einem Durchbruch das 17:16.

Bis zum 24:24 (44.) blieb das Spiel im zweiten Durchgang ausgeglichen. Dann zog der VfL gegen scheinbar müder werdende Rumäninnen davon und kam über die Stationen 27:24 (45.), 30:25 (49.) und 36:27 (56.) zu einem am Ende glanzvollen Sieg. Fast wäre Cluj noch auf fünf Treffer herangekommen, doch Tatiana Surkova parierte zehn Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter der starken Mihaela Tivadar, der in der zweiten Halbzeit überragenden Lydia Jakubisova gelang im Gegenzug der Schlusspunkt.

"Im Rückspiel müssen wir konzentrierter auftreten", sagte Rechtsaußen Elena Paraschiv nach der Partie. Trainer Gheoghe Covaciu war nur mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft zufrieden: "In der Schlussphase haben wir uns durch unsere Fehler um den Erfolg gebracht." Oldenburgs Trainer Leszek Krowicki sah seine Mannschaft in der Schlussphase "in einen Rausch" spielen.

Beide Coaches waren sich darüber einig, ein sehr gutes Spiel erlebt zu haben. Covaciu: "Das war ein schnelles Spiel mit modernem Handball und zwei guten Mannschaften." Krowicki meinte: "Zwei unterschiedliche Handball-Schulen sind aufeinandergetroffen. Es hat sich bestätigt, dass Cluj in der Lage ist, dynamisch, physisch stark und athletisch aufzutreten. Wir wussten um das gute Positionsspiel unseres Gegners, nur die Umsetzung hat etwas gedauert", sagte er, wohl auch in Erinnerung an den 5:10-Zwischenstand.

VfL Oldenburg:
Surkova (18/2 Paraden), Renner n.e.
Birke 4, Geschke 6, Neuendorf 3, van der Heiden 3, Jakubisova 7, Kethorn 7, Abbingh 3/1, Schirmer 2, Badenhop 1, Hetmanek n.e., Wenzl n.e.

Jolidon Cluj:
Petroczi (8 Paraden), Suba (ab 37.; 2 Paraden), Berei (ab 49.; 1 Parade)
Dinca 1, Tivadar 7, Ani-Senocico 3, Vintila 3, Paraschiv 7, Chintoan 4, Turcas, Brinzan 4, Joldes, Oltean 1, Todorache





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