12.11.2010 00:04 Uhr - 2. Bundesliga Süd - PM BSV Sachsen Zwickau / red

Zwickau: Ein Sieg ist Pflicht – Höhne und Zart verletzt

Verletzt: Kathrin HöhneVerletzt: Kathrin Höhne
Quelle: Carsten Krüger
Es muss ein Erfolg her: Dies gilt in Zwickau uneingeschränkt für das kommende Heimspiel, wie auch für das Auswärtsspiel nächste Woche in Mainz. Mit der HSG Albstadt ist am Samstag der Tabellenletzte zu Gast. Albstadt ist diese Saison wieder aufgestiegen, nachdem man bereits ab 2004 für einige Spielzeiten der 2. Liga Süd angehörte. Die bisherigen Ergebnisse waren bis auf ein Unentschieden gegen Mainz sämtlich relativ deutliche Niederlagen. Deshalb zählt für den BSV Sachsen nur ein Sieg, um das Ziel eingleisige 2. Liga weiter im Auge zu halten.

Die Tabellensituation ist unterdessen sehr eng. Vorige Woche noch Dritter, ist der BSV nach der Niederlage in Dortmund nur noch Siebter. Der Abstand auf Rang 2 beträgt allerdings nur einen Punkt. Das heißt: Es wird auch in den nächsten Wochen zu ständigen Sprüngen in der Tabelle kommen.

In Dortmund konnte Zwickau das Spiel sehr lange offen gestalten. Bis zur 40. Minute war der BSV auf Augenhöhe. Dr. Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, zollte denn auch den Sächsinnen seinen Respekt. Doch eins ist auch klar, davon kann sich der BSV nichts kaufen, was zählt sind ausschließlich die Punkte. Deshalb muss am Samstag gewonnen werden. Dabei will man beim BSV den Gast aus Albstadt auf keinen Fall unterschätzen. Gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner tut sich Zwickau oft sehr schwer. Von Anfang an konzentriert und motiviert zur Sache gehen ist deshalb sehr wichtig. Der Gegner soll sogleich spüren, wer gewinnen will und darf unter keinen Umständen Hoffnung auf ein positives Ergebnis erwarten.

In der nächsten Woche spielt Zwickau dann in Mainz beim Tabellenvorletzten. Auch hier zählt nur ein Sieg, um dann beim nächsten Spiel zuhause gegen Wildungen 13:5 Punkte auf dem Konto zu haben. Unterdessen hat der BSV eine Hiobsbotschaft zu verkraften: Als Ewelina Zart im Spiel gegen Nellingen kurz nach ihrer Einwechslung wegknickte, hofften alle auf einen guten Ausgang. Leider kam es anders. Nach der MRT-Untersuchung stand fest, bei Ewa ist das Kreuzband erneut gerissen. Am 18.11.10 wird sie operiert. Zudem brach sich Katrin Höhne vergangene Woche im Spiel gegen den BVB Dortmund den kleinen Finger der rechten Hand und wird für voraussichtlich vier bis fünf Wochen ausfallen.