10.11.2010 21:17 Uhr - 1. Bundesliga - dpa / red

Frankfurter HC unterliegt beim VfL Oldenburg

Kantersieg: Sabrina NeuendorfKantersieg: Sabrina Neuendorf
Quelle: Hermann Jack
Die Handball-Frauen des Frankfurter HC haben in der Bundesliga eine weitere Pleite hinnehmen müssen und geraten mit nur einem Sieg auf dem Konto immer weiter unter Druck. Beim VfL Oldenburg verloren die Oderstädterinnen am Mittwochabend klar mit 22:33 (10:17). Nach der siebten Saisonniederlage befinden sich die Frankfurterinnen weiter im Kampf gegen den Abstieg.

Die Brandenburgerinnen waren nach dem Ausfall von vier Leistungsträgerinnen stark ersatzgeschwächt an die Ems gereist. Trainer Dietmar Schmidt hatte mit Kathleen Haase, Lisa-Marie Preis und Annika Nega drei junge Nachwuchsspielerinnen dabei, die sonst vor allem im Nachwuchsteam der Frankfurter zum Einsatz kommen. Ohne die verletzte Friederike Gubernatis sowie den Langzeitausfall Christine Beier hielt die Gegenwehr des FHC nur elf Minuten. Da hatte Kira Eickhoff zum 6:6 ausgeglichen, Janine Wegner hatte zwischenzeitlich beim 3:4 gar eine Führung für den FHC erzielt.

In der Folge zogen die Gastgeberinnen mit vier Toren nacheinander auf 10:6 davon (16.) und zeigten dabei deutlich mehr Tempo und Qualität als der FHC, dessen erstes Leistungsloch fast schon vorentschei9dend für den Ausgang des Spiels war. Auch die Auszeit des FHC half wenig, Franziska Mietzner traf per Strafwurf aber Oldenburg konterte sofort und erhöhte durch Kim Birke auf 14:8 nach 21 Minuten. Bis zur Pause baute der VfL seinen Vorsprung auf 17:10 aus und leistete sich dabei noch einen durch Lydia Jakubisova vergebenen Strafwurf unmittelbar vor dem Seitenwechsel. .

Nach dem Wechsel bewiesen die Oderstädterinnen zwar Moral und hielten kämpferisch dagegen, aber in Reichweite des an diesem Abend klar besser besetzten VfL kam das Team von Dietmar Schmidt nicht mehr. Mietzner und Haase verkürzten zum 19:14 (37.), ehe Oldenburg nach dem 28:19 durch Maike Schirmer auf einen zweistellige Differenz hinsteuerte. Frankfurt/Oder hatte nichts mehr zuzusetzen, und musste Oldenburg nun klar passieren lassen, Gelegenheit für VfL-Trainer Leszek Krowicki, seinen Kader rotieren zu lassen.

Der Siebenmeter von Sabrina Neuendorf brachte dann die zehn Tore Differenz, am Ende trennten den VfL und den FHC ganze elf Treffer. Der FHC steht damiot weiter mit dem Rücken an der Wnd, die ambitionierten Oderstädterinnen, die in die Play-offs wollten, rangieren nur hauchdünn über der Abstiegszone, die DJK Trier mit zwei Spielen weniger könnte theoretisch am FHC vorbei ziehen. Und die Aufgaben für das dezimierte Team aus Brandenburg werden nicht einfacher: Am kommenden Mittwoch müssen die Frankfurterinnen beim Meister HC Leipzig antreten. Erfolgreichste Torschützinnen für das Team von Trainer Dietmar Schmidt waren Franziska Mietzner (7/4) und Kira Eickhoff, die fünfmal traf. Für die Gastgeberinnen war die Ex-Frankfurterin Sabrina Neuendorf (7/2) beste Werferin.





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