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21.09.2010 19:30 Uhr - GF World Cup - fcb

GF World Cup: Rumänien triumphiert über Europameister Norwegen

Cristina Neagu steuerte 8/2 Treffer zum Sieg bei.Cristina Neagu steuerte 8/2 Treffer zum Sieg bei.
Quelle: Katja Boll
Während Rumänien in der ersten Hälfte noch anzumerken war, dass Steluta Luca, Ionela Stanca und Ramona Maier der Nationalmannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen und Cristina Varzaru derzeit verletzt pausieren muss, zeigte Norwegen zunächst eine beeindruckende Frühform und führte zur Pause bereits mit 12:6. Aus der Kabine kam Rumänien dann aber wesentlich besser sortiert, das Team von Radu Voina hatte nun die nötigen Antworten parat, zwang Norwegen zu Fehlern, holte auf und ließ minutenlang keinen Gegentreffer zu. So entwickelte sich die zweite Spielhälfte bald zu einem dramatischen Kampf, den beide Teams nicht verloren gaben. Norwegen lief in der Schlussphase einem knappen Rückstand hinterher und ließ zündende Ideen missen, um den rumänischen 21:20-Sieg noch zu verhindern.

Norwegens Nationaltrainer Thorir Hergeirsson verzichtete im ersten Spiel gegen Rumänien auf die zwei Spielerinnen von Byåsen Trondheim - Camilla Herrem und Mari Molid hatten am Wochenende in Skopje das Champions League Qualifikationsturnier in Skopje bestritten, bei dem Debrecen sich qualifiziert hatte. Ida Alstad stand allerdings von Anbeginn im linken Rückraum auf der Platte und zog für Gro Hammerseng zum 4:1 an. Erst nach acht Minuten erzielte Rumänien den zweiten Treffer. Das Team von Radu Voina hatte sich noch nicht zusammengerauft und eröffnete dem amtierenden Europameister Norwegen, der mit einem soliden Start aufwartete, immer wieder leichte Torchancen. Ida Alstad bejubelte ihr 6:2 (9.), Norwegen war zu diesem frühen Zeitpunkt überlegen und zeigte das reifere Spiel.

Kurzzeitig schien es dann, als könne Rumänien von Paula Ungureanus Paraden profitieren, die rührte zwischen den Pfosten Beton an und ließ besonders Ida Alstad verzweifeln. Bis zur 15. Minute gelang Norwegen nur ein Treffer und Rumänien schien aufholen zu können. Eine der Paraden von Ungureanu nutzte Alice Ardean Elisei nach 19 Minuten zum 5:7­-Treffer und einem Stürmerfoul wäre beinahe der rumänische Anschlusstreffer gefolgt. Doch Katrine Lunde Haraldsen parierte und Karoline Dyhre Breivang konterte zum 8:5. Norwegen bewies weiterhin den besseren Spielfluss, als Heidi Løke Rumänien mit 11:6 (27.) distanzierte. Immer wieder gelang es, die entscheidende Spielerin freizustellen. Bis zum 12:6-Halbzeitstand trug sich auch Debütantin Sanna Solberg in die Torschützenliste ein.

Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer dann aber das andere Rumänien. Julia Curea (ehemals Puscasu) eröffnete den Torreigen, der Rumänien mit einer Serie von fünf Treffern zum 11:12-Anschluss wuchtete. Cristina Neagu erzielte den erlösenden Treffer. Linn-Kristin Riegelhuth lieferte zwar die Antwort und erlöste Norwegen mit dem 13:11 (38.), aber nun war Rumänien unverkennbar im Spiel. Zunehmend lief das Spiel bei der Mannschaft von Radu Voina rund und Norwegen geriet in den Rückwärtsgang. Das Team um Linn-Kristin Riegelhuth und Gro Hammerseng hatte die Partie offenbar schon zur Pause als nicht mehr zu verlieren abgehakt, die nötige Konzentration fehlte, sodass Nationaltrainer Thorir Hergeirsson mit einer Auszeit gegensteuern musste.

Die Auszeit konnte aber den Knoten nicht ganz entwirren, das Lattenkreuz verhinderte Marit Malm Frafjords 17:14 (44.), ein weiterer Wurf endete am Pfosten und mit zwei weiteren technischen Fehler setzte sich Norwegen neuerlich selbst unter Druck, da Rumänien weiterhin kurz vor dem Ausgleichstreffer stand. Der 17:15-Gegenstoß von Riegelhuth wurde danach zwar stürmisch bejubelt, aber der Anschlusstreffer ließ wiederum nicht lange auf sich warten. Kari Ålvik Grimsbø überzeugte zwischen den Pfosten zwar mit sehenswerten Paraden, beim 17:17 von Oana Manea aus der Kurzdistanz war sie dann aber machtlos. Rumänien strahlte die etwas größere Ballsicherheit aus und brachte das Spielgerät zum 18:17 (50.), der ersten Führung, in die Maschen des norwegischen Tornetzes unter.

Auch fünf Minuten vor Abpfiff führte Rumänien beim Stand von 19:18 weiterhin knapp. Mehrfach musste Norwegen in Unterzahl spielen, Situationen, die die Rumäninnen rigoros ausnutzten und Norwegen in technische Fehler trieben. Melinda Gaiger hatte beim 20:18 (57.) Lufthoheit, aber Nora Mørk hielt die Chance auf einen Sieg offen. Beide Trainer gaben danach letzte Anweisungen für einen Sieg, ein erneuter Treffer von Nora Mørk bedeutete den Ausgleich, aber Cristina Neagu brachte Rumänien 84 Sekunden vor Abpfiff wieder in Front. Nochmals eroberte Norwegen den Ball und Carmen Amariei musste vom Feld, eine einfache Idee zum Ausgleichstreffer fehlte dem Team von Thorir Hergeirsson aber zum Ausgleich und so bejubelte stattdessen Rumänien einen nicht mehr erwarteten 21:20-Sieg.

ROM - NOR 21:20 (6:12)

Rumänien:
Neagu 8/1, Manea 5, Ardean-Elisei 1, Moldovan 1, Amariei 1, Curea 2/2, Bradeanu 1, Geiger 2

Norwegen:
Alstad 4/1, Nöstvold 2, Breivang 1, Hammerseng 1, Riegelhuth 4/1, Solberg 1, Sulland 3, Løke 2, Løke 2

Strafwürfe: 6/3; 3/2
Zeitstrafen: Ardean- Elisei, Vizitiu, Amariei; Hammerseng, Kristiansen, Løke.

:: GF World Cup
:: Gruppe 2
Pl. Team Sp. g u v   Tore Diff. Pkt.
1. Schweden 1 1 0 0   25 : 24 +1 2 : 0
2. Rumänien 1 1 0 0   21 : 20 +1 2 : 0
3. Russland 1 0 0 1   24 : 25 -1 0 : 2
4. Norwegen 1 0 0 1   20 : 21 -1 0 : 2
 
Sp. Beg. Spiel Resultat
Dienstag | 21.09.2010
1. 14:00 Russland - Schweden 24:25 (12:12)
1. 18:00 Norwegen - Rumänien 20:21 (12:6)






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