Samstag · 05.05.2012 · 16:42 Uhr · PM Leverkusen
29:25 gegen Leverkusen: THC schafft erneuten Sprung ins Meisterschaftsfinale
Der amtierende Meister hat den erneuten Sprung ins Finale geschafft. Am Ende von sechzig dramatischen Minuten, in denen die Elfen Mitte der zweiten Halbzeit fast aussichtslos mit acht Toren zurücklagen und sich noch einmal bravourös in Schlagdistanz warfen, war es THC-Torhüterin Maike März, die letztlich in den Schlussminuten zur Matchwinnerin avancierte und das 29:25 (13:11) sicherstellte. Eine herausragende Laura Steinbach (10/4) und eine ebenfalls stark aufspielende Kim Naidzinavicius waren die erfolgreichsten Torschützinnen für die Elfen, für den Titelverteidiger traf Nadja Nadgornaja (9/3) am häufigsten.
Die Elfen taten sich wie schon im Hinspiel schwer die richtigen Mittel gegen die aggressive thüringische Deckung zu bekommen. Allerdings war es auch erneut der eigene Defensivverbund und eine stark aufspielende Valentyna Salamakha, die die Bayer-Handballerinnen in Schlagdistanz hielten. Nach dem frühen 4:1 (7.) war bereits wenig später mit dem 5:4 (10.) der Anschluss geschafft und der Vergleich in der Addition aufgrund des knappen Leverkusener Erfolgs im Hinspiel wieder ausgeglichen. Neben der gewohnten Treffsicherheit aus dem Rückraum mit Steinbach, Naidzinavicius und Glankovicova konnte auch Linksaußen Joyce Hilste mit zwei wichtigen Toren die Gäste aus Leverkusen auf Finalkurs halten und Marlene Zapf gelang beim 6:7 (16.) gar die erste Führung.
THC-Trainer Herbert Müller reagierte und nahm Mannschaftskapitänin Laura Steinbach in die kurze Deckung. Die Elfen agierten weiterhin diszipliniert, erspielten sich durchaus gute Gelegenheiten, scheiterten jedoch mehrfach an THC-Keeperin Maike März. In der Offensive übernahm beim amtierenden deutschen Meister zudem Spielmacherin Petra Popluharova nun die Verantwortung. Die Hausherrinnen gewannen so die Kontrolle über die Partie zurück und konnten so eine knappe 13:11-Führung in die Pause nehmen.
Den Start in den zweiten Spielabschnitt verschliefen die Bayer-Handballerinnen. Angesichts des drohenden Aus beim 17:11-Zwischenstand musste Trainerin Renate Wolf bereits früh zur Auszeit greifen und versuchte mit der Einwechslung von Natalie Hagel für das Tor noch einmal einen Impuls zu setzen. Vor allem Laura Steinbach trumpfte nun im Angriff auf, in der Abwehr fanden die Gäste allerdings zu selten den Kontakt zum Gegner. Der THC schien seiner Favoritenrolle nun endgültig gerecht und zog auf acht Tore (24:16) davon.
Doch die Elfen bewiesen Moral, steckten nicht auf und konnten mit der Rückkehr von einer offensiven 5:1- auf eine defensivere 6:0-Formation mit vier Toren in Folge noch einmal für Spannung sorgen. Auch Natalie Hagel wurde nun ein immer wichtigerer Faktor im Elfentor. Als Laura Steinbach zum 25:22 (52.) traf und wenig später Kim Naidzinavicius sich durchtankte, um auf zwei Tore zu verkürzen, musste THC-Coach Müller nun seine Auszeit nehmen, um den Titelverteidiger auf die letzten fünf Minuten einzustellen.
Idalina Borges Mesquita konnte mit einem Wurf aus spitzem Winkel zum 26:23 eine siebenminütige Torflaute der Thüringerinnen beenden und Katrin Engel stellte mit dem 27:24 klar, dass aufgrund der Auswärtstorregelung nach dem 26:25-Hinspielsieg der THC einen Sieg mit zwei Toren Differenz benötigen würde. Und diesen holte sich die Thüringerinnen, die in Sachen Aggressivität noch einmal zulegten und in Maike März einen wichtigen Rückhalt hatten. Sie konnte mit drei wichtigen Paraden am Ende den 29:25-Erfolg des THC sicherstellen.
Stimmen zum Spiel:
Renate Wolf: Es war eine kämpferisches Spiel auf hohem Niveau. Wir haben durch Fehler dem Gegner relativ hohem Vorsprung ermöglicht, ohne dass der THC viel dazu tun musste. Wir hatten uns vorgenommen, den Deutschen Meister auch heute stark zu fordern und das ist uns gelungen. Dafür danke ich meiner Mannschaft und gratuliere dem Thüringer HC zum Finaleinzug.
Herbert Müller: Wir sind gut ins Spiel gestartet, aber dass Leverkusen dann kämpferisch dagegen hält, war auch klar. Wichtig war, dass wir dann noch mit dem 13:11 in die Pause gingen. Wir haben uns vorgenommen konzentriert in die zweite Halbzeit zu starten und das haben wir dann geschafft und sind bis auf acht Tore davongezogen. Gut, dass wir auch in einer Phase wo dann einiges nicht mehr lief, nicht die Nerven verloren haben.
Die Elfen taten sich wie schon im Hinspiel schwer die richtigen Mittel gegen die aggressive thüringische Deckung zu bekommen. Allerdings war es auch erneut der eigene Defensivverbund und eine stark aufspielende Valentyna Salamakha, die die Bayer-Handballerinnen in Schlagdistanz hielten. Nach dem frühen 4:1 (7.) war bereits wenig später mit dem 5:4 (10.) der Anschluss geschafft und der Vergleich in der Addition aufgrund des knappen Leverkusener Erfolgs im Hinspiel wieder ausgeglichen. Neben der gewohnten Treffsicherheit aus dem Rückraum mit Steinbach, Naidzinavicius und Glankovicova konnte auch Linksaußen Joyce Hilste mit zwei wichtigen Toren die Gäste aus Leverkusen auf Finalkurs halten und Marlene Zapf gelang beim 6:7 (16.) gar die erste Führung.
THC-Trainer Herbert Müller reagierte und nahm Mannschaftskapitänin Laura Steinbach in die kurze Deckung. Die Elfen agierten weiterhin diszipliniert, erspielten sich durchaus gute Gelegenheiten, scheiterten jedoch mehrfach an THC-Keeperin Maike März. In der Offensive übernahm beim amtierenden deutschen Meister zudem Spielmacherin Petra Popluharova nun die Verantwortung. Die Hausherrinnen gewannen so die Kontrolle über die Partie zurück und konnten so eine knappe 13:11-Führung in die Pause nehmen.
Den Start in den zweiten Spielabschnitt verschliefen die Bayer-Handballerinnen. Angesichts des drohenden Aus beim 17:11-Zwischenstand musste Trainerin Renate Wolf bereits früh zur Auszeit greifen und versuchte mit der Einwechslung von Natalie Hagel für das Tor noch einmal einen Impuls zu setzen. Vor allem Laura Steinbach trumpfte nun im Angriff auf, in der Abwehr fanden die Gäste allerdings zu selten den Kontakt zum Gegner. Der THC schien seiner Favoritenrolle nun endgültig gerecht und zog auf acht Tore (24:16) davon.
Doch die Elfen bewiesen Moral, steckten nicht auf und konnten mit der Rückkehr von einer offensiven 5:1- auf eine defensivere 6:0-Formation mit vier Toren in Folge noch einmal für Spannung sorgen. Auch Natalie Hagel wurde nun ein immer wichtigerer Faktor im Elfentor. Als Laura Steinbach zum 25:22 (52.) traf und wenig später Kim Naidzinavicius sich durchtankte, um auf zwei Tore zu verkürzen, musste THC-Coach Müller nun seine Auszeit nehmen, um den Titelverteidiger auf die letzten fünf Minuten einzustellen.
Idalina Borges Mesquita konnte mit einem Wurf aus spitzem Winkel zum 26:23 eine siebenminütige Torflaute der Thüringerinnen beenden und Katrin Engel stellte mit dem 27:24 klar, dass aufgrund der Auswärtstorregelung nach dem 26:25-Hinspielsieg der THC einen Sieg mit zwei Toren Differenz benötigen würde. Und diesen holte sich die Thüringerinnen, die in Sachen Aggressivität noch einmal zulegten und in Maike März einen wichtigen Rückhalt hatten. Sie konnte mit drei wichtigen Paraden am Ende den 29:25-Erfolg des THC sicherstellen.
Stimmen zum Spiel:
Renate Wolf: Es war eine kämpferisches Spiel auf hohem Niveau. Wir haben durch Fehler dem Gegner relativ hohem Vorsprung ermöglicht, ohne dass der THC viel dazu tun musste. Wir hatten uns vorgenommen, den Deutschen Meister auch heute stark zu fordern und das ist uns gelungen. Dafür danke ich meiner Mannschaft und gratuliere dem Thüringer HC zum Finaleinzug.
Herbert Müller: Wir sind gut ins Spiel gestartet, aber dass Leverkusen dann kämpferisch dagegen hält, war auch klar. Wichtig war, dass wir dann noch mit dem 13:11 in die Pause gingen. Wir haben uns vorgenommen konzentriert in die zweite Halbzeit zu starten und das haben wir dann geschafft und sind bis auf acht Tore davongezogen. Gut, dass wir auch in einer Phase wo dann einiges nicht mehr lief, nicht die Nerven verloren haben.
